Eigenverantwortung und Effizienz im Gesundheitswesen
Sozialversicherung und Psychologen luden zum Symposium
St. Pölten (OTS) - Kontinuierliche Verbesserung der Qualität der
Versorgung sowie der klinisch-psychologischen Diagnostikleistungen -
darauf haben sich die Österreichische Sozialversicherung und ihre
VertragspsychologInnen im Psychologengesamtvertrag geeinigt. Als
erstes Qualitätsprojekt wurde die neue, vorerst befristete Leistung
"Befundbesprechung in besonderen Fällen" eingeführt. Durch eine
genaue Befundbesprechung sollen die PatientInnen zu mehr
Selbstverantwortung ermutigt werden, was wiederum zu mehr Effizienz
im Gesundheitswesen führt. Dazu wurden die VertragspsychologInnen und
PatientInnen befragt. Die Ergebnisse wurden am 13. Dezember beim
Symposium "Eigenverantwortung und Effizienz im Gesundheitswesen: Ein
Qualitätsprojekt im Bereich der klinisch-psychologischen Diagnostik"
in der NÖ Gebietskrankenkasse in St. Pölten präsentiert.
Obmann KR Gerhard Hutter von der NÖGKK: "Wir versuchen im NÖ
Gesundheitswesen etwas zu bewegen, und finden dafür immer wieder
Partner, die mit uns an einem Strang ziehen. Dazu gehören auch die
Psychologinnen und Psychologen. Sie sind gute Partner, mit denen wir
innovative Dinge wie z. B. das Qualitätsprojekt durchführen können."
Dr. Erich Laminger, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im
Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, streute
den PsychologInnen Rosen: "Wieder hat sich gezeigt, dass diese
Vertragspartnergruppe vorbildhaft ist. Vorbildhaft in Kompetenz,
Engagement für Qualität und dem verantwortungsbewussten Umgang mit
den Patienten. Jeder Ressourceneinsatz schafft Anreize. Es freut mich
besonders, dass es uns gelungen ist, den Anreiz so zu gestalten, dass
nicht mehr Leistungen entstehen, sondern bessere Leistungen. Das ist
der Schlüssel zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung."
Kooperationspartner beim Symposium waren der Hauptverband der
Österreichischen Sozialversicherungsträger, der Berufsverband
Österreichischer Psychologinnen und Psychologen und das
Österreichische Psychologenforum.
Dr. Klaus Gruber (Berufsverband Österreichischer Psychologinnen
und Psychologen) und Dr. Elisabeth Honemann (Österreichisches
Psychologenforum): "Die Ergebnisse dieses innovativen
Qualitätsprojektes weisen in eindrucksvoller Weise die Wichtigkeit
von psychologischen Gesprächen mit Patienten nach und zeigen vor
allem, dass Effizienz und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen nichts
mit Einsparungen zu tun hat, sondern durch bessere Nutzung
vorhandener Leistungen zu erzielen ist."
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