• 12.12.2007, 08:34:27
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BZÖ von Wahldiskussionen zur Gemeinderatswahl ausgeschlossen

"Beteilige mich ohnedies ungern am Zickenkrieg der Fünferbande"

Graz (OTS) - "Meinungsfreiheit und Demokratie gilt in Graz
ausschließlich für die "Fünferbande". Wer in ihre Gefilde eindringt,
sie politisch vorführt und kritisiert ist eben "unten durch", wird
negiert und mit allen Mitteln bekämpft. Die Fünferbande spürt halt
bereits, dass ein Hecht in ihrem Karpfenteich aufräumt. Anders es
nicht zu erklären, dass das BZÖ bei Podiumsdiskussionen zur
Gemeinderatswahl nicht eingeladen wird", so BZÖ-Spitzenkandidat
Gerald Grosz am Mittwoch.

So geschehen am gestrigen Dienstag an der TU Graz. Eingeladen waren
bei dieser ÖH-Veranstaltung ausschließlich die Spitzenkandidaten
VP-Nagl, SP-Ferk, KP-Kahr, Grüne-Rücker und FP-Winter. Moderiert
wurde die Veranstaltung von der Grazer Standard-Redakteurin Colette
Schmidt. Entschuldigen ließen sich wie in der Vergangenheit schon
öfter VP-Bürgermeister Nagl und sein SP-Stellvertreter Ferk.

"Da Nagl und Ferk selbst nicht in der Lage sind, sich Diskussionen zu
stellen, blasse Vertreter entsenden und die Spitzenkandidatinnen von
KPÖ, Grünen und FPÖ ohnedies an den wirklichen Problemen der Grazer
vorbeireden, ist es manchmal sogar besser, dass ich mir den
hysterischen Zickenkrieg bei solchen Diskussionen nicht täglich
anhören muss. Wenn Rücker, Kahr und Winter so richtig loslegen tut
mir ja das Publikum schon leid. In der Zeit, wo die Vertreter der
Fünferbande über ihr eigenes Versagen stundenlang lamentieren, kann
ich mich um die wahren Sorgen der Grazerinnen und Grazer kümmern",
gibt sich Grosz vom Demokratieverständnis der ÖH-Graz ungerührt.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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