- 07.12.2007, 13:45:30
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Zweite Serie der Konsumentengespräche beginnt in Himberg
Schabl: Strenge Kontrollen sind keine Schikane
St. Pölten (NLK) - Landesrat Emil Schabl beginnt am Montag, 10.
Dezember, um 18.30 Uhr im Volksheim die zweite Serie der
Konsumentengespräche. Diese Serie, an der auch Vertreter der Kammer
für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich sowie Beamte der NÖ
Landesregierung teilnehmen, führt durch ganz Niederösterreich: Am
Dienstag, 11. Dezember, um 18.30 Uhr im Gasthof Gnedt in Kernhof, am
Montag, 21. Jänner, in Spillern, am Dienstag, 22. Jänner, in Loosdorf
und am Mittwoch, 27. Februar, in Wilhelmsburg folgen weitere
Konsumentengespräche.
"Strenge Kontrollen sind keine Schikane", betonte dazu
Konsumenten-Landesrat Emil Schabl. "Sie helfen vielmehr den
KonsumentInnen, die Sicherheit erlangen wollen, für ihr Geld ein
ordentliches Produkt zu erhalten." Seit 2006 sei ein neues
Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz in Kraft,
demzufolge die Kontrollen transparenter und auch nachvollziehbarer
durchzuführen seien. Daher sei für diesen Aufgabenbereich eine
Aufstockung des Personals unumgänglich, weil nur mit umfassenden
Kontrollen die Sicherheit sowohl für die KonsumentInnen als auch für
die Betriebe zu gewährleisten sei. In Niederösterreich seien derzeit
22 Lebensmittelkontrollorgane für rund 20.000 Betriebe zuständig.
Eine seiner ersten Forderungen sei daher jene nach einer Vermehrung
der Kontrollorgane gewesen. Als erster Schritt seien jetzt zwei
Planstellen zusätzlich geschaffen worden, so Schabl.
Die Erfahrung zeige, dass gerade die jungen KonsumentInnen über
ihre Rechte und Pflichten zu wenig Bescheid wissen. Hier solle eine
verstärkte Zielgruppenarbeit zum Erfolg führen, meinte Schabl. Der
virtuelle Verbraucher sei ebenfalls zu schützen, denn die Bedeutung
des Internets als Marktplatz nehme für fast alle Produkte und
Dienstleistungen zu. Die Werbefahrten seien mittlerweile zu einem
"boomenden Zweig der Schattenwirtschaft" geworden, warnte Schabl,
auch deshalb, weil die Adressen der Firmen, die die Fahrten
veranstalten, üblicherweise nicht festzustellen seien.
Seit 2002 bietet die NÖ Arbeiterkammer die Serviceleistung
"Konsumentenschutz für alle" mit dem umfassenden Know-how der
AK-ExpertInnen allen NiederösterreicherInnen an. Auch
Nicht-Mitglieder können sich demnach bei Verbraucherproblemen beraten
lassen.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12312
http://www.noe.gv.at/nlk
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