Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz protestierte heute
heftig gegen die Zustimmung der ÖVP zu den Plänen von EU-Kommissar
Frattini, mittels einer "Blue Card" Österreich eine Zuwanderung
aufzuzwingen. Ein solches EU-Zuwanderungsdiktat kommt für das BZÖ
nicht in Frage. Österreich muss sich selbst aussuchen können, wer ins
Land kommt. Wir werden uns mit allen Mitteln dagegen wehren, dass die
EU-Schlepperbande Österreich vorschreibt, wer zuwandern darf."
Grosz kritisierte in diesem Zusammenhang auf die Erhöhung der
Zuwandererquote durch die rot-schwarze Bundesregierung." In
Österreich leben bereits 1,4 Millionen Menschen mit
Migrationshintergrund. Das ist ein absoluter Spitzenwert in den
Industrieländern. Jetzt haben SPÖ und ÖVP beschlossen, dass 2008
1.180 zusätzliche Ausländer ins Land kommen dürfen. Dieses Öffnen der
Schleusen ist unverantwortlich und strikt abzulehnen."
Der BZÖ-Generalsekretär forderte statt der Blue Card und der
Quotenregelung die Umsetzung des BZÖ-Green Card Modells nach
kanadischem Vorbild. "Dann können wir selbst anhand eines
Punktesystems (Ausbildung, Sprachkenntnis, Berufserfahrung, Alter,
zugesagte Arbeitsstelle und Anpassungsfähigkeit) entscheiden, wer
nach Österreich kommen darf und wer nicht."
Das BZÖ werde den Blue Card Plänen der EU und der ÖVP jedenfalls
schärfstens entgegentreten. "EU-Kommissar Frattini und die
ÖVP-Zuwanderungsminister Platter und Bartenstein sollen sich mit
ihrem Gedankenspiel für ein solches EU-Zuwanderungsdiktat gleich
wieder verabschieden", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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