• 06.12.2007, 11:20:56
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Blue Card - GROSZ: BZÖ strikt gegen EU-Zuwanderungsdiktat

Österreich muss selbst entscheiden können, wer zuwandern darf

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz protestierte heute
heftig gegen die Pläne von EU-Kommissar Frattini, mittels einer "Blue
Card" Österreich eine Zuwanderung aufzuzwingen. Ein solches
EU-Zuwanderungsdiktat kommt für das BZÖ nicht in Frage. Österreich
muss sich selbst aussuchen können, wer ins Land kommt. Wir werden uns
mit allen Mitteln dagegen wehren, dass die EU-Schlepperbande
Österreich vorschreibt, wer zuwandern darf."

Grosz verwies in diesem Zusammenhang auf die Erhöhung der
Zuwandererquote durch die rot-schwarze Bundesregierung." In
Österreich leben bereits 1,4 Millionen Menschen mit
Migrationshintergrund. Das ist ein absoluter Spitzenwert in den
Industrieländern. Jetzt haben SPÖ und ÖVP beschlossen, dass 2008
1.180 zusätzliche Ausländer ins Land kommen dürfen. Dieses Öffnen der
Schleusen ist unverantwortlich und strikt abzulehnen."

Der BZÖ-Generalsekretär forderte statt der Blue Card und der
Quotenregelung die Umsetzung des BZÖ-Green Card Modells nach
kanadischem Vorbild. "Dann können wir selbst anhand eines
Punktesystems (Ausbildung, Sprachkenntnis, Berufserfahrung, Alter,
zugesagte Arbeitsstelle und Anpassungsfähigkeit) entscheiden, wer
nach Österreich kommen darf und wer nicht."

Das BZÖ werde den Blue Card Plänen der EU jedenfalls schärfstens
entgegentreten. "EU-Kommissar Frattini soll sich mit seinem
Gedankenspiel für ein solches EU-Zuwanderungsdiktat gleich wieder
verabschieden", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZO

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