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OTS0057   6. Dez. 2007, 09:54

ORF-Gebühren - GROSZ: Christlich-soziale Scheinheiligkeit Küberls

Caritas-Präsident und ORF-Stiftungsrat will Gebührenerhöhung zustimmen


"Die Scheinheiligkeit und das Pharisäertum von
Caritas-Präsident Küberl kennt offensichtlich keine Grenzen. Gerade
einkommensschwache Österreicherinnen und Österreicher, Familien und
Pensionisten wären am stärksten von der geplanten
ORF-Gebührenerhöhung betroffen. Dass gerade Küberl als
ORF-Stiftungsrat bei diesem Raubzug der ORF-Führung mitmachen will,
schlägt dem Fass den Boden aus", zeigte sich heute
BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz empört.

Anstatt sich für eine Gebührensenkung beziehungsweise für einen
Entfall insbesondere für behinderte Menschen einzusetzen, füge sich
Küberl als ORF-Stiftungsrat nahtlos in die ORF-Abkassierer Truppe
ein. "Sein christlich-soziales Verständnis ändert sich scheinbar
schlagartig, wenn er es sich mit dem regierungstreuen
ORF-Propagandainstrument richten will. Ich fordere den Caritas
Präsidenten auf, dass er seine vordergründige Nächstenliebe auch
endlich in konkrete Taten für die österreichischen Gebührenzahler
umsetzt, um diese reine ORF-Geldbeschaffungsaktion der ORF-Führung zu
stoppen", so der BZÖ-Generalsekretär.

"Ein weiteres Aussackeln der Gebührenzahler kommt für das BZÖ nicht
in Frage. Bevor der ORF selbst nicht bereit ist, die längst
notwendigen und von Generaldirektor Wrabetz versprochenen
Strukturreformen durchzuführen, wird das BZÖ sicherlich keine weitere
Gebührenerhöhung zulassen", betonte Grosz abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0057 2007-12-06 09:54 060954 Dez 07 BZO0001 0194



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