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OTS0162   3. Dez. 2007, 12:32

GROSZ: Keine weiteren ORF-Gebührenerhöhungen für Rohrkrepierer-Reform

Wiener Zeitung hat mehr Neuigkeitswert als regierungstreue ORF-Information


"Ein weiteres Aussackeln der Gebührenzahler kommt
sicherlich nicht in Frage. Man kann nicht einerseits die
Fernsehzuseher mit sinn- und visionslosen Programmen langweilen,
verärgern und verjagen aber sie andererseits auch dafür noch zahlen
lassen. Wenn der ORF nicht in der Lage ist, längst notwendige
Programmreformen im Interesse der Fernsehzuseher durchzuführen, muss
sogar über einen Entfall der Gebühren nachgedacht werden. Wofür etwas
zahlen, wenn der Zuseher ohnedies nur "Schrott" dafür bekommt. Allein
die ORF-Information könnte man sich sparen, da sie sowie nur als
kritikloses rot/schwarzes Verlautbarungsorgan agiert. Selbst das
Amtsblatt der Republik Österreich, die Wiener Zeitung, hat
mittlerweile mehr Informationsgehalt als die regierungstreue
ORF-Information", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz zur aktuellen
Diskussion um die von SPÖ und ÖVP geplanten ORF-Gebührenerhöhungen.

"Das "Mitten im Achten" Trauma ist mittlerweile gängiges Prinzip des
ORF geworden. Auch aus den ORF-Informationssendungen der
Landesstudios staubt es nur mehr Rot und Schwarz. Bevor der ORF
selbst nicht bereit ist, die längst notwendigen und von
Generaldirektor Wrabetz versprochenen Strukturreformen durchzuführen,
werden wir keine weitere Gebührenerhöhung zulassen", so Grosz
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0162 2007-12-03 12:32 031232 Dez 07 BZO0001 0195



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