- 02.12.2007, 12:26:02
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Cortolezis-Schlager: Das Erlernen der Unterrichtssprache ist ein wichtiger Schlüssel für Bildung und Integration
Studien zeigen die wahren Probleme der österreichischen Schulen – Hauptursache sind Sprach- und Leseschwierigkeiten
Wien, 02. Dezember 2007 (ÖVP-PK) „Das Erlernen und Verstehen
der Unterrichtssprache ist ein wichtiger Schlüssel für Bildung und
Integration. Nur durch das Erlernen der Sprache kann Bildung die
Menschen voran bringen. Genau diese Schwierigkeiten in Österreich
zeigen die ersten durchgesickerten Ergebnisse der PISA-Studie“, so
die Wiener Stadträtin und ÖVP-Bildungsexpertin Katharina
Cortolezis-Schlager. „Trotz besseren Abschneidens der
österreichischen Schülerinnen und Schüler beim PISA-Test, dürfen
die Augen vor künftigen Aufgaben im Bildungsbereich nicht
verschlossen werden. Auch Finnland erklärt sich, das gute
Abschneiden bei Pisa damit, dass Finnland weniger Kinder mit
Mitgrationshintergrund hat“, betont Cortolezis-Schlager zum
erschienen Leitartikel in der Tageszeitung „Helsingin Sanomat“. Wie
schon mehrere internationale Studien bestätigt haben, zeigt auch
die PISA-Studie, „dass es große Unterschiede zwischen Schülerinnen
und Schülern mit deutscher Muttersprache und Migrationshintergrund
gibt.“ ****
Die Studien haben die wahren Probleme der österreichischen
Schulen aufgezeigt. „Die Hauptursache sind die Sprach- und
Leseschwierigkeiten. Die größten Probleme liegen in Wien - die
Bundeshauptstadt hat die größten Schwierigkeiten bei der Bildung
und Integration im Kontext mit Migrantenkindern“, konstatiert die
ÖVP-Bildungsexpertin. Der Anteil an Migrantenkindern in den
Pflichtschulen beträgt in Wien über 50 Prozent. Auch für „PISA-
Haider“ hängen die Test-Ergebnisse mit der verfehlten
Integrationspolitik zusammen („Kronen Zeitung“: Ausgabe 29. 11.
2007): „Das Ergebnis sei auch ein klarer Beweis dafür, dass die
Integration der Ausländerkinder nicht funktioniert.“
Cortolezis-Schlager verweist in diesem Zusammenhang darauf,
dass „sich bereits bei der PISA-Studie 2003 gezeigt hat, dass
Integration von Kindern mit Migrationshintergrund mit
Schwierigkeiten behaftet ist“. Die Schwierigkeiten beginnen bei der
sprachlichen Frühförderung und in der Volksschule. „Wir brauchen
eigene Vorbereitungsklassen für die Kinder mit Sprachförderbedarf,
um die Bildungschancen der Kinder mit Migrationshintergrund rasch
zu verbessern“, so Cortolezis-Schlager. Die Ergebnisse der ÖVP-
Perspektivengruppe liefern dazu die richtigen und notwendigen
Antworten. Der Kindergartenplatz ab dem vierten Lebensjahr muss vor
allem in Wien gratis sein, die Schuleinschreibung muss um ein Jahr
vorverlegt werden sowie zahlreich Maßnahmen zur Sprachförderung im
Kindergarten sind zielführend. „Es ist höchst an der Zeit, dass
auch die SPÖ ihre Integrationspolitik ändert und, dass sich die
zuständigen Wiener SPÖ-Politiker von ihrer ‚Integrations-Romantik’
verabschieden“, so Cortolezis-Schlager und abschließend: „Wir
brauchen Bildungsstandards und maßgeschneiderte Förderprogramme.
Migration muss in der Weltstadt Wien wieder für Zukunftschancen
stehen, statt für Isolation.“
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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