GROSZ: Massiver BZÖ-Widerstand gegen Erhöhung der ORF-Gebühren
Gusenbauer und Molterer sollen Farbe bekennen, ob sie Anschlag auf Gebührenzahler mittragen - ORF verkommt immer mehr zum Regierungsfunk
Wien (OTS) - Einen massiven Widerstand des BZÖ gegen die geplante
Erhöhung der ORF-Gebühren kündigte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald
Grosz an. "Ich fordere SPÖ-Chef Gusenbauer und ÖVP-Chef Molterer auf
bekannt zu geben, ob sie dieser ORF-Gebührenexplosion zustimmen
werden und damit diesen Anschlag auf die Gebührenzahler mittragen.
Gusenbauer und Molterer sollen sich nicht länger herumdrücken sondern
endlich Farbe bekennen", so Grosz, der daran erinnert, dass die
ORF-Gebühren ernst vor zwei Jahren angehoben wurden.
Der ORF sei nicht nur teilweise bei der Reform gescheitert, sondern
werde immer mehr zum rot-schwarzen Regierungsfunk. "Dies bestätigen
die Berichte in ZIB 1, ZIB 2 und Report, die zu 80 bis 90 Prozent aus
kritikloser rot-schwarzer Verlautbarung bestehen. Dass die
rot-schwarze Mehrheit im Stiftungsrat des ORF jetzt die
Gebührenzahler zur Kasse bieten will, ist ein Skandal der
Sonderklasse. Das BZÖ wird diesem Vorgehen massiv entgegentreten und
der Anwalt der Gebührenzahler sein", betonte Grosz.
"Die ORF-Führung soll endlich eingestehen, dass die wirtschaftliche
Talfahrt auch damit zusammenhängt, dass die ORF-Information nur mehr
über SPÖ und ÖVP berichtet, was die Menschen zutiefst langweilt", so
Grosz abschließend. (Schluss)













