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OTS0033   1. Dez. 2007, 11:05

BZÖ zeigt KPÖ-Stadträtin Kahr beim Grazer Menschenrechtsbeirat an

Menschenrechtsbeirat kann jetzt zeigen, ob er auf der Seite der Grazer steht


Das BZÖ hat sich mittels eines offenen Briefs heute
an den Grazer Menschenrechtsbeirat gewandt. Grund dafür sind die
vorgestern getätigten Äußerungen von KPÖ-Stadträtin Kahr, wonach die
Parteien ausschließlich Diener der "Herrenmenschen" wären.

"Ich will Diener der Grazerinnen und Grazer sein, aber sicherlich
nicht Diener der Nazi-Schergen, wie es mir diese Frau Kahr
unterstellt. Damit beschimpft Kahr in skandalöser Art und Weise
offensichtlich auch alle Grazerinnen und Grazern als
NS-Herrenmenschen-Rasse und unsere Wähler als Nazischergen. Der
bisher unnötige Menschenrechtsbeirate der Stadt Graz kann jetzt
zeigen auf welcher Seite er steht. Jedenfalls werden wir dieser
Generalbeschimpfung der Parteien und damit auch der Wähler dieser
Parteien in Graz mit einer Anzeige beim Menschenrechtsbeirat Einhalt
gebieten. Wir lassen es nicht zu, dass eine wildgewordene
Gesinnungsterroristin ihr Versagen im Wohnbau mit Beschimpfungen
übelster Art und Weise kaschiert", so der BZÖ-Spitzenkandidat bei
der Grazer Gemeinderatswahl, Generalsekretär Gerald Grosz am Samstag.

Der Begriff "Herrenmenschen und Untermenschen" stehe nicht nur für
eine verheerende Nazi-Rassenideologie, die behinderten Menschen,
Menschen anderer Religion und Sexualität das Leben gekostet hat,
sondern stand bis vor wenigen Jahren auch für die Apartheid, die
grausame und tödliche Verfolgung in Südafrika. Diesen Ausspruch haben
sich kein Grazer und keine Grazerin, kein Kandidat und keine Partei
verdient, so Grosz

"Nur weil ich mich den Grazerinnen und Grazern, deren Menschenrechte
tagtäglich mit Füßen getreten werden, verpflichtet fühle, bin ich und
kein Grazer ein Nazi-Scherge. Nur weil ich auf das Desaster der
KPÖ-Wohnungspolitik hinweise und endlich einer in Graz die Wahrheit
sagt, kann und darf man nicht so weit gehen und mit
Vernichtungssprüchen Politik machen", so Grosz in seiner Erklärung.

"Kahr hat nicht nur das BZÖ damit tituliert, sondern alle Parteien
des Parlaments. Und ich stelle eines klar: Auch wenn die
Spitzenkandidatin der FPÖ, Frau Winter, ein wenig unbeholfen und
hysterisch agiert und wahrscheinlich bei ihren zahllosen stotternden
Äußerungen offensichtlich ja selbst nicht glaubt, was sie sagt: Auch
diese Dame und ihre Partei haben es nicht verdient, als Scherge der
Apartheid in Südafrika oder des NS-Regimes zu stehen", stellt Grosz
abschließend fest.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0033 2007-12-01 11:05 011105 Dez 07 BZO0001 0368



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