• 30.11.2007, 15:28:20
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  • OTS0339 OTW0339

Javurek zu KV: Abschluss mit Augenmaß

Fachgruppenobmann pocht auf Gestaltungsrecht der Arbeitgeberseite

Wien (OTS) - Gestern, Donnerstag, wurden die
Kollektivvertragsverhandlungen für die Branchen Werbung und
Marktkommunikation abgeschlossen. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite
einigten sich auf eine Erhöhung der Mindestgehälter um 3 Prozent. Für
den Vertreter der Arbeitgeberseite und Obmann der zuständigen
Fachgruppe in der Wirtschaftskammer Wien, Karl Javurek, ein
"Abschluss mit Augenmaß". Der Abschluss sei entsprechend der
Marktlage, liege aber unter den Werten anderer KV-Abschlüsse, etwa
der Metallbranche oder des Handels.

Javurek betont das traditionelle Klima des sozialen Dialogs am
Kommunikationsstandort Wien - nur in der Hauptstadt gibt es einen
Kollektivvertrag für die Kommunikationsbranche -, pocht aber auf
Gestaltungsrechte der Arbeitgeber beim Regeln der
Arbeitsverhältnisse. Der Kollektivvertrag biete Rahmenrecht und
Mindestsicherung. Was darüber hinausgehe, müsse Gegenstand von
betrieblichen Vereinbarungen bleiben.

Weitergehende Arbeitgeberforderungen wie etwa die nach Verankerung
der Probezeit im KV und nach Kündigungstermin durch den Dienstgeber
zum 15. und Letzten eines Monats bleiben aufrecht, unterstreicht
Javurek abschließend.

www.werbungwien.at

Rückfragehinweis:
Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Wien
Fachgruppengeschäftsführer
Dr. Manfred Pichelmayer
Tel: 01/51450-3790
mailto:[email protected]

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