- 28.11.2007, 12:44:39
- /
- OTS0198 OTW0198
Bures: Weg frei für Ausbau der Kinderbetreuung
Ministerrat beschließt 15a-Vereinbarung; Jährlich 6.000 bis 8.000 zusätzliche Plätze bis 2010
Wien (OTS) - "Nun ist der Weg frei für mehr Kinderbetreuungsplätze
in ganz Österreich. Gemeinsam werden wir für die jungen Familien ein
gutes Betreuungsangebot für ihre Kinder schaffen und damit für viele
Mütter und Väter das Schlagwort der Vereinbarkeit mit Leben
erfüllen", sagte Frauenministerin Doris Bures heute nach dem
Beschluss der 15a-Vereinbarung über den Ausbau der
Kinderbetreuungsplätze im Ministerrat.
Diese Vereinbarung sieht vor, dass der Bund den Ländern bis zum Jahr
2010 insgesamt 45 Millionen Euro für die Errichtung zusätzlicher
Betreuungsplätze, vor allem für Kinder unter drei Jahren, zur
Verfügung stellt. Mit Hilfe der Förderung des Bundes und mit eigenen
Mitteln der Länder können in den nächsten drei Jahren 6.000 bis 8.000
zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen werden. "Besonderes
Augenmerk legen wir auf Betreuungsplätze, die die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie möglichst optimal ermöglichen. Solche Plätze
bekommen daher auch die höchste Förderung", so Bures.
"Endlich können wir das schon lange angekündigte Versprechen für die
Familien in unserem Land einlösen, das es den Eltern ermöglicht, ihre
Kinder in professionelle Hände zu geben, wenn sie einem Job nachgehen
wollen", so Bures. Jetzt seien die Länder am Zug, die
15a-Vereinbarung in den Landtagen zu beschließen, sodass der Ausbau
ab 1. Jänner 2008 starten kann, so Bures.
"Zum ersten Mal gibt es eine Art Staatsvertrag zwischen Bund und
Ländern und damit eine klare und verbindliche Grundlage für den
Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen", so Bures. Die 15a-Vereinbarung
legt die genauen Bedingungen fest, zu denen die Länder die
Bundesmittel für den Ausbau der Betreuungsplätze verwenden dürfen.
Die Förderhöhe pro zusätzlich geschaffenem Platz liegt zwischen 1.500
und 4.000 Euro und richtet sich nach Qualitätskriterien wie
Öffnungszeiten, Schließtagen und Verpflegungsmöglichkeiten.
Rückfragehinweis:
Susanna Enk
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen, Medien
und Öffentlichen Dienst
Tel.: (+43 1) 53115/2132
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BMB






