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OTS0094   26. Nov. 2007, 11:28

BZÖ verlangt sofortige Offenlegung der Nebengehälter von EU-Parlamentariern

"EU-Brüssel" ist Synonym für keine Kontrolle, für Spesenrittertum, überhöhte Gehälter und Privilegien


BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz fordert eine
sofortige Offenlegung der Gehälter, der Spesenzuwendungen und der
Nebentätigkeiten der österreichischen EU-Parlamentarier. "Es ist ja
mehr als offensichtlich, dass sich gerade Österreichs
EU-Parlamentarier in der Diskussion um die Nebenbeschäftigungen und
Nebeneinkünfte auffallend bedeckt und zurückhalten. Was haben etwa
FPÖ-Europaparlamentarier Mölzer oder sein ÖVP-Kollege Rack aus der
Steiermark verbergen?", fragt sich Grosz.

"Einerseits verraten die EU-Abgeordneten Österreichs Interessen
innerhalb der EU am laufenden Band, andererseits dürfte es sich
gerade bei den EU-Parlamentariern um die tatsächlichen Spesenritter
der Nation handeln. Saubere Politik heißt auch saubere Politiker.
Österreichs EU-Parlamentarier sind daher aufgefordert, ihre Gehälter,
ihre Spesenzuwendungen aber vor allem ihre Nebentätigkeiten
offenzulegen und endlich für Transparenz zu sorgen", verlangt der
BZÖ-Generalsekretär.

"Niemand kontrolliert den Arbeitseinsatz der rot-schwarz-grün-blauen
Viererbande im europäischen Parlament. Die Österreicherinnen und
Österreicher haben das Recht zu erfahren, was die hoch bezahlten
österreichischen EU-Mandatare so alles nebenbei treiben Es ist hoch
an der Zeit, dass im Brüsseler Privilegiensumpf endlich Transparenz
geschaffen wird", so Grosz abschließend. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0094 2007-11-26 11:28 261128 Nov 07 BZO0002 0195



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