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OTS0068   26. Nov. 2007, 10:43

GROSZ: FPÖ ist Partei der großen Brieftasche

Politik für "kleinen Mann" nur mehr Schall und Rauch


"Die FPÖ hat sich nun endgültig auch von der Politik
des kleinen Mannes verabschiedet und entwickelt sich immer mehr zur
Partei der großen Brieftasche. Mit der Abschaffung der
Einkommensgrenze und der Verweigerung der Offenlegung der
Nebengehälter ihrer Mandatare hat sich die FPÖ nun endgültig zur
Nehmer- und Abkassiererpartei entwickelt, ihre Politik des kleinen
Mannes verlassen und wird zur Partei der großen Brieftasche", stellte
heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz fest.

Es sei aber mehr als verständlich, dass sich die FPÖ gegen diese
Offenlegung der Nebentätigkeiten und Gehälter und eine
Einkommensgrenze wehre. So sei insbesondere hinterfragenswert, welche
Zuwendungen seitens der FPÖ an Herrn Strache, aber auch an die
Generalsekretäre, die Akademie-Funktionäre etc. fließen. "Der
FP-Abgeordnete Fichtenbauer, der nach eigenen Angaben ein
Monatseinkommen jenseits der 24.000 Euro haben dürfte, ist offenbar
kein Einzelfall. Auch der steirische FP-Abgeordnete Kurzmann ist ja
neben seiner parlamentarischen Tätigkeit noch Bediensteter des
Magistrats Graz. Und gerade innerhalb des Magistrats Graz gibt es
null Transparenz ", so Gerald Grosz.

"Die FPÖ hat als Anti-Privilegienpartei endgültig abgedankt. Die
selbsternannten blauen Aufdecker werden zu Zudeckern. Von der viel
gepriesenen Transparenz ist weit und breit keine Spur", so Grosz
abschließend. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0068 2007-11-26 10:43 261043 Nov 07 BZO0001 0216



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