- 23.11.2007, 14:42:57
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Vier Pfoten: Riesenerfolg für Kaninchenkampagne
Käfighaltung für Kaninchen ab 2012 verboten

Wien (OTS) - Im Frühjahr 2007 startete VIER PFOTEN die Kampagne
"Kaninchen raus aus den Käfigen!". Als erste Etappe konnten die
großen Handelsketten (außer METRO) davon überzeugt werden, kein
Kaninchenfleisch aus Käfighaltung mehr zu verkaufen. Die zweite
Etappe wurde heute erreicht: VIER PFOTEN ist es gelungen, die
verantwortlichen Politiker davon zu überzeugen, dass Käfighaltung von
Kaninchen keine Zukunft mehr haben darf.
Ergebnis: Ab 1. Januar 2012 dürfen Kaninchen in Österreich nicht
mehr in Käfigen gehalten werden. Aber das Problem Welpenhandel wurde
immer noch nicht gelöst.
Nachdem bekannt wurde, dass die von BM Dr. Kdolsky geplante
Gesetzesnovelle erst ab 2020 minimale Verbesserungen für die Tiere
vorgesehen hätte und auch danach kein Käfigverbot geplant war, suchte
VIER PFOTEN den intensiven Kontakt zur Politik und konnte überzeugen.
"Das ist ein Riesenerfolg für VIER PFOTEN und eine enorme
Bestätigung dafür, dass unsere Arbeit für die Tiere Ergebnisse
bringt. Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, die
verantwortlichen Politiker von einem Käfigverbot zu überzeugen. Ohne
unseren Einsatz hätten Kaninchen weiterhin ihr Leben in engen Käfigen
fristen müssen", so Kampagnenverantwortlicher Philipp Strohm.
Erfreut zeigen sich die Mitarbeiter der Organisation VIER PFOTEN
darüber, dass sich diesmal nicht nur die Grünen für ein Käfigverbot
eingesetzt haben, sondern auch der SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar
Keck. "Die SPÖ ist auf fast alle unsere Forderungen eingegangen und
konnte diese gegenüber der ÖVP durchsetzen. Der Einsatz der SPÖ freut
VIER PFOTEN ganz besonders, weil es zeigt, dass Fairness gegenüber
Tieren nun auch von einem breiteren Teil der Bevölkerung als wichtig
erachtet wird," so Strohm weiter.
Heute stimmte der zuständige Gesundheitsausschuss im Parlament
über die verbesserte Novelle ab. VIER PFOTEN hat eine original
Käfigbatterie vor dem Parlament aufgebaut, um den Mitgliedern des
Gesundheitsausschusses zu verdeutlichen, welche Bedeutung ihr
Abstimmungsverhalten hat.
Auch für Hunde gibt es einige positive Punkte in der Novelle.
Enttäuschend ist allerdings, dass das Ausstellen von Hunden in
Zoofachhandlungen wieder erlaubt werden soll. "Diese Regelung schießt
völlig am Ziel vorbei. Der wichtigste Absatzweg für die unseriösen
Hundehändler ist das Internet. Daran wird sich auch in Zukunft nichts
ändern. Denn warum sollte ein Händler einer Zoofachhandlung Provision
zahlen, wenn er die Tiere auch problemlos für mehr Geld selbst
verkaufen kann", fragt sich Strohm.
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Philipp Strohm, Kampagnensprecher Tel.: 01/895 02 02/31, mobil: 0664/5043897 E-Mail: [email protected] Sonja Sagan, Pressesprecher VIER PFOTEN Headquarter Tel. 01/5455020/61 E-Mail: [email protected]
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