- 21.11.2007, 11:36:06
- /
- OTS0142 OTW0142
KORREKTUR ZU OTS046 von heute: Kaninchen-Käfigverbot JETZT! VIER PFOTEN-Aktion vor Parlament
Wien (OTS) - KORREKTUR ZU OTS046 vom 21.11.2007: Die Aktion
"Kaninchen-Käfigverbot JETZT! VIER PFOTEN-Aktion vor Parlament"
findet am Freitag, nicht Donnerstag statt
KORRIGIERTE NEUFASSUNG:
Titel: Kaninchen-Käfigverbot JETZT! VIER PFOTEN-Aktion vor Parlament
Anlässlich des am Freitag tagenden Gesundheitsauschusses, der auch
über Tierschutzfragen entscheidet, macht die Tierschutzorganisation
VIER PFOTEN gegen die Käfighaltung von Kaninchen mobil. Mit einer
Aktion vor dem Parlament - bei der eine originale Käfigbatterie von
Mastkaninchen aufgebaut wird - soll auf diesen gravierenden Missstand
in der Österreichischen Kaninchenhaltung aufmerksam gemacht werden.
Wo: vor dem Parlament
Wann: Freitag, 23.11.2007, von 9:00 bis 11:00 Uhr
Nach Schätzungen der FAO (Food and Agriculture Organisation)werden
in Österreich pro Jahr ca. 350.000 Kaninchen für die Fleischgewinnung
gehalten und geschlachtet. Es existieren nur drei größere
Mastbetriebe womit die Kaninchenmast für die Österreichische
Landwirtschaft insgesamt nahezu unbedeutend ist. In diesen Betrieben
werden die Tiere gehalten wie Hühner in der Legebatterie. So steht
einem Jungtier unter 1,5 kg Körpergewicht nur 20 x 19,5 cm (2/3 einer
A4 Seite) Fläche zum Leben zu. Auf Drahtgitter-boden, ohne
artgerechtes Futter, ohne Rückzugsmöglichkeiten, ohne Sonnenlicht und
ohne Einstreu.
"Wer ein solches Käfigsystem im Original einmal gesehen hat, dem wird
klar, unter welch grausamen Bedingungen die Kaninchen zur
Fleischgewinnung in Österreich gehalten werden", erklärt Philipp
Strohm, Kampagnenverantwortlicher von VIER PFOTEN.
Geht es nach der umstrittenen Gesetzesnovelle, die vom
Gesundheits-ministerium (ÖVP) vorgelegt wurde und am Freitag den
23.11. in den Gesundheitsausschuss eingebracht werden soll, müssen
Kaninchen noch bis 2020 in genau diesen engen Drahtgitterkäfigen ihr
Leben fristen. Und auch für die Zeit danach sind nur minimale
Verbesserungen, aber noch immer kein Käfigverbot vorgesehen.
"Die vom Gesundheitsministerium vorgelegte Gesetzesnovelle verstößt
eindeutig gegen §13 des Tierschutzgesetzes. Danach müssen Tiere ihren
natürlichen Bedürfnissen entsprechend gehalten werden", so Strohm.
"Diese Politik ist nicht nur unverantwortlich, sondern stößt auch auf
breites Unverständnis. Die Menschen in Österreich sind sehr
tierfreundlich. Keiner versteht, weshalb Hühner und Nerze wegen
Tierquälerei aus den Käfigen herausgeholt wurden, die Kaninchen aber
nicht. Wir brauchen dringend ein Käfigverbot für Kaninchen."
SPÖ, Grüne, FPÖ und BZÖ haben sich bereits für eine Verbesserung
in der Kaninchenhaltung ausgesprochen. VIER PFOTEN appelliert
dringend an die ÖVP: Helfen Sie den leidenden Kaninchen mit einem
Käfigverbot - jetzt! Auch der Einzelhandel hat bereits reagiert und
entwickelt zusammen mit Produzenten tierfreundliche Haltungssysteme
für Kaninchen nach Schweizer Vorbild. In der Schweiz werden Kaninchen
bereits seit Jahren tierfreundlicher gehalten.
Rückfragehinweis:
Philipp Strohm, Kampagnensprecher, Tel. 01/8950202/31
E-Mail: [email protected]
Sonja Sagan, Pressesprecher VIER PFOTEN Headquarter
Tel. 01/545 50 20/61, E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPF






