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Das längste Bild: Esther Stocker im Palais Dorotheum

Permanente Installation einer 17,5 Meter langen Wandarbeit der Künstlerin

Wien (OTS) - Esther Stockers knapp 18 Meter lange Wandarbeit, neun
zu einem Bildstreifen gereihte Tafelbilder im Stiegenhaus des Palais Dorotheum, komplettiert die Reihe an zeitgenössischen künstlerischen Interventionen anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums des Traditionshauses. Die vierteilige Serie "through the artists eye" bekommt mit Stocker quasi ein fünftes Auge. Renommierte internationale Künstler/innen beschäftigten sich mit dem Palais, fotografisch (Lynne Cohen), in One-Minute-Sculptures von Erwin Wurm, mit einer Op-Art-Bodenarbeit von Heike Weber und mit einer Lichtskulptur von Peter Kogler.

Esther Stocker, geboren 1974, eine der bedeutendsten Künstler/innen, die in Österreich tätig ist, fügte ihre Arbeit in einen Wandabschnitt des prunkvollen Stiegenhauses ein. Die schwarz-weißen Bilder, eine aufgelöste Rasterstuktur in unterschiedlicher Rhythmik, bilden eine erst auf den zweiten Blick als Installation erkennbare neue reizvolle Wandstruktur. Stocker verklammert die beiden Seiten der Prunkstiege visuell. Die Üppigkeit der Jahrhundertwende-Architektur konterkariert Stocker kokett wie unaufgeregt mit ihrer geometrischen, konzeptuellen wie poetischen Zeichensprache.

Im Zuge der Vorbesichtung zur Auktion Zeitgenössische Kunst und Klassische Moderne am 20 .November 2007 wird das Werk erstmals vorgestellt.

Das Engagement des Dorotheum für zeitgenössische Kunst geht weiter: Künftig gibt es zwei Mal jährlich neue Interventionen im Palais.

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