- 20.11.2007, 09:27:01
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Molterer: Österreich soll bei Mitarbeiterbeteiligung „Front Runner“ sein
Bartenstein: Mitarbeiterbeteiligung liegt den Arbeitnehmer/innen und den Unternehmen am Herzen - Mitarbeiterbeteiligung muss auf Basis der Freiwilligkeit statt finden
Wien, 20. November 2007 (ÖVP-PD) „Österreich soll bei der Frage
der Mitarbeiterbeteiligung ‚Front Runner’ sein“, betonte
Vizekanzler Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer bei einer von
Finanzministerium und Wirtschaftsministerium gemeinsam abgehaltenen
Enquete zum Thema „Mitarbeiterbeteiligung“. „Wir wollen bei der
Entwicklung der Mitarbeiterbeteiligung federführend sein, weil das
ein Wettbewerbsvorteil für die österreichischen Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer sowie für die heimischen Unternehmen ist.“ Der
Standort Österreich brauche eine zweite Säule neben der
Lohnpolitik, die die Verteilung des Produktivitätsfortschrittes
fair und ausbalanciert sicherstellt. „Der Schlüssel dazu ist das
Modell der Mitarbeiterbeteiligung“, betonte Molterer. ****
Die Gewinnquoten der Unternehmen stiegen zuletzt stärker als
die Lohnquoten der Arbeitnehmer/innen. „Die Mitarbeiterbeteiligung
ist hier eine passende Antwort – entweder in Form einer Substanz-
oder einer Erfolgsbeteiligung. Wichtig ist mir vor allem, dass das
Modell auf dem Prinzip der Freiwilligkeit aufbaut. Das gilt für die
Unternehmen und auch für die Mitarbeiter, für die die
Mitarbeiterbeteiligung als direkte Entgeltkomponente oder als
Instrument zur Stärkung der Zukunftsvorsorge möglich sein soll“, so
Molterer.
Österreich brauche starke Unternehmen, die auch auf den
internationalen Märkten agieren können. Die Antwort auf die
Globalisierung sei nicht Protektionismus, sondern Offenheit und die
weitere Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. „Die Grundlage des
Erfolges eines Unternehmens sind seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Mitarbeiterbeteiligung stärkt Mitunternehmertum und
Verantwortung für das Ganze“, so Molterer. „Daher will ich, dass
der Anteil der Mitarbeiterbeteiligung bis 2010 von sechs auf zwölf
Prozent verdoppelt wird.“
Bartenstein: Mitarbeiterbeteiligung ist „zusätzliche
Butter auf das Brot der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“
„Das Thema Mitarbeiterbeteiligung liegt den Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern sowie den Unternehmen in Österreich am Herzen“,
betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein bei
seinem Statement. „Die Mitarbeiterbeteiligung ist die zusätzliche
Butter auf das Brot der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so
Bartenstein. „Die Sozialpartner verhandeln Lohn-Abschlüsse. Die
Mitarbeiterbeteiligung kann dazu ergänzend ein zusätzliches Mittel
sein, die Arbeitnehmer/innen in Österreich zu stärken.“
„Eine direktere und konkretere Beteiligung der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg ist für
den Wirtschaftsstandort Österreich zweckmäßig sowie vernünftig –
folgend dem Grundsatz des ‚faire share’“, konstatierte Bartenstein.
Zwei Prinzipien stehen für Bartenstein aber im Vordergrund: Zum
einen das Prinzip der Zusätzlichkeit und auf der anderen Seite der
Grundsatz der Freiwilligkeit. „Es darf und kann keine
Gesetzesvorgabe beim Modell der Mitarbeiterbeteiligung geben, und
eine solche Beteiligung kann nur ein zusätzlicher Bestandteil zu
fixen Lohnbestandteilen sein“, stellte der Wirtschafts- und
Arbeitsminister fest.
In Österreich könne man stolz auf die wirtschaftliche
Entwicklung der letzten Jahre und Monate sein. „Aber dennoch muss
die Verteilung des BIP angesehen werden. In Österreich haben wir im
Vergleich zur Europäischen Union eine vergleichbar geringe
Armutsgefährdungsquote und in Verbindung dazu, eine mit 70,2
Prozent hohe Beschäftigungsquote“, so Bartenstein abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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