• 19.11.2007, 11:38:48
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  • OTS0123 OTW0123

Energie Steiermark: 5 Mio. Euro für sichere Stromversorgung

Baubeginn für 22 Kilometer lange 110-kV-Stromleitung zwischen Merkendorf und Gosdorf / Erfolgreicher Dialog mit Anrainern

Graz (OTS) - Seit 15 Jahren laufen die Verfahren zur Errichtung
einer 110 kV-Leitung in der Südoststeiermark. Endlich gibt es jetzt
ein Happy End: die Bauarbeiten können starten. "Die Energie
Steiermark kann künftig die Energieversorgung in den Gebieten der
Umspannwerke Merkendorf und Gosdorf noch besser gewährleisten und
trägt damit zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes erheblich bei",
freut sich der verantwortliche Geschäftsführer der Steweag-Steg, Dr.
Gerhard Neubauer, über den bevorstehenden Baubeginn.

Der südoststeirische Raum Gosdorf - Radkersburg stellt bis dato im
gesamten Verteilernetz der SSG das Versorgungsgebiet mit den größten
Defiziten in Bezug auf Versorgungsqualität und -zuverlässigkeit dar.
Eine unverzügliche Umsetzung des 110-kV-Projektes Merkendorf-Gosdorf
war daher ein Gebot der Stunde.

Durch die Entwicklung in der Tourismuswirtschaft,
Modernisierungsmaßnahmen in der Landwirtschaft und die Gründung neuer
Unternehmen kam es in der Südost-Steiermark zu einem erheblichen
Anstieg des Stromverbrauchs. Pro Jahr erhöht sich der Verbrauch
elektrischer Energie zwischen Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg um
rund vier Prozent. Das ist doppelt so viel wie in der restlichen
Steiermark.

"Die Energie Steiermark investiert in dieses Projekt über fünf
Millionen Euro", unterstreicht Projektleiter Ing. Dieter Schwarz die
Tatsache, dass es sich ausschließlich um eine Investition in die
Versorgungssicherheit handelt. Der Absatz des Unternehmens wird
dadurch nicht gesteigert.

Besonders erfreuliches Detail am Rande: mit einem Großteil der
Betroffenen konnte ein gutes Übereinkommen erzielt werden. "Wir haben
den Grundeigentümern die durch die Leitungsanlage berührt werden auf
Basis des Übereinkommens mit der Landwirtschaftskammer großzügige
Entschädigungen anbieten können. Dies wird durch die
Sachverständigengutachten bestätigt, die im Zuge der wenigen
Zwangsrechtsverfahren im Auftrag der Behörde erstellt wurden",
erklärt Schwarz. Der überwiegende Teil der Grundeigentümer hat dieses
Angebot angenommen.

Ende November kommen nun die ersten Bauarbeiter, um entlang der
22,1 km langen Strecke 352 Einzelfundamente zu betonieren und
Stahlgittermasten aufzustellen.

"Wir nehmen die Sorgen unserer Kunden ernst. Für Fragen aus der
Bevölkerung haben wir eine Infohotline eingerichtet", setzt die
Energie Steiermark weiterhin auf den offenen Dialog.

INOFOHOTLINE: Für Fragen zum Netzausbau der 110-kV Leitung in der
Südoststeiermark steht Projektleiter Dieter Schwarz unter der
Telefonnummer 0316/9000/52310 gerne zur Verfügung.

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris 
   Leiter Konzernkommunikation 
   Energie Steiermark AG
   8010 Graz, Leonhardstraße 59 
   Tel.: +43 (316) 9000 5926
   Fax: +43 (316) 9000 20829
   Mobil: +43 (664) 180 1780
   mailto:[email protected]

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