- 15.11.2007, 16:19:13
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BZÖ-Dörfler zur Maut-Diskussion: "Kann Auer nicht mehr ernst nehmen"
Das Motto von Auer scheint zu sein: "In Wien schweigen - in Kärnten bluffen"
Klagenfurt (OTS) - "Das von ÖVP-Abgeordneten Klaus Auer in den
letzten Tagen inszenierte Schauspiel zur Bemautung der
S37-Klagenfurter Schnellstraße ist nicht mehr ernst zu nehmen",
erklärte heute Kärntens Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler. Denn
Auer habe das gleiche Theater nur mit umgekehrter Forderung im Jahr
2005 betrieben.
Konkret habe Auer am 3. März 2005 einen Entschließungsantrag im
Parlament eingebracht, wonach die B317 "möglichst rasch in das
Bundesstraßengesetz und somit in die Zuständigkeit der ASFINAG"
übernommen werden soll. Dörfler:"Die Vergesslichkeit und das
Nichtwissen von Auer ist bedenklich. Er selbst hat diese Übernahme
gefordert und nun protestiert er gegen seinen eigenen
Entschließungsantrag. Bei so einer Vorgangsweise, muss ich mich
fragen, ob Auer überhaupt für die Funktion eines Abgeordneten
geeignet ist."
Auch die Bürger hätten das falsche Spiel bereits durchschaut, denn
die Bürgerinitiative BIUZ habe bereits mitgeteilt, nicht an den
Protestkundgebungen teilzunehmen, erklärt Dörfler für den die
Diskussion nur noch peinlich ist. "In Wien findet Auer anscheinend
kein Gehör und wird nicht ernst genommen. In Kärnten sollten wir das
auch tun", so Dörfler.
Laut Dörfler solle Auer nicht die Bevölkerung verunsichern, sondern
sich in Wien in seiner Funktion als Nationalratsabgeordneter
einsetzen.
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten-BZÖ
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