• 14.11.2007, 07:39:42
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Telekom Austria Group: Das Ergebnis für die ersten neun Monate 2007 hält dem herausfordernden Marktumfeld stand - TEIL 4

Wien (OTS) - Wien, 14. November, 2007 - Telekom Austria Group
(VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für
die ersten neun Monate 2007 und das 3. Quartal 2007 mit Ende 30.
September 2007.

Sonstige Ereignisse

Seit Juli 2007 werden in der Republik Serbien die
Mobilkommunikationsdienste unter dem Markennamen Vip angeboten. Das
Unternehmen hat ein National Roaming Abkommen mit dem Marktführer
abgeschlossen, um die Komplettabdeckung in der Republik Serbien
sicherzustellen.

Mit Beginn des 3. Qu. 07 hat die Telekom Austria Group eine Bank
beauftragt, die Aktienrückkäufe für das Unternehmen vorzunehmen.
Dadurch werden die möglichen Tage, an denen Aktien zurückgekauft
werden können, erhöht, da die Sperrfristen entfallen, in denen das
Unternehmen keine Aktien kaufen kann.

Die Telekom Austria Group hat im Juli 2007 ihre neue Homepage
gestartet. Informationen über die Telekom Austria Group sind nun auf
www.telekomaustria.com verfügbar. Die Telekom Austria Group hat im 3.
Qu. 07 10.620.000 eigene Aktien im Wert von 194,8 Mio. EUR zu einem
Durchschnittspreis von 18,34 EUR gekauft. Im Vergleich dazu hat die
Telekom Austria Group im 3. Qu. 06 6.136.613 eigene Aktien im Wert
von 119,9 Mio. EUR erworben. Per 30. September 2007 hielt Telekom
Austria 17.875.000 eigene Aktien, was einem Anteil von 3,9 %
entspricht und wodurch das Eigenkapital um 336,0 Mio. EUR sinkt.

Hutchison verlängerte seinen Roaming-Vertrag mit mobilkom austria.
Neuverhandlungen starten im Jahr 2008.

Wichtige sonstige Ereignisse nach dem 30. September 2007

Am 1. Oktober 2007 hat die Gesellschaft den Erwerb von 100 % an der
Mass Response Service GmbH, die im Wesentlichen in der Produktion von
interaktivem Fernsehen tätig ist, für einen Kaufpreis von ungefähr
19,5 Mio. EUR abgeschlossen.

Am 3. Oktober 2007 hat die Telekom Austria Group einen Anteil von 70
% an der zypriotischen SB Telecom Limited um einen Kaufpreis von
ungefähr 730 Mio. EUR erworben. SB Telecom ist der allei-nige
Eigentümer des weißrussischen Mobilkommunikationsanbieters MDC. Die
Telekom Austria Group erwartet die Zustimmung aller relevanten
Wettbewerbsbehörden.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine
Call-und-Put-Option-Vereinbarung über den Erwerb der restlichen 30 %
über ungefähr 320 Mio. EUR abgeschlossen. Diese Optionen sind im
vierten Quartal 2010 ausübbar. Eine Kaufpreiskomponente wurde
vereinbart.

Gemäß IAS 32 konsolidiert die Telekom Austria Group 100 % von MDC
ohne Minderheitsanteile und setzt eine Finanzverbindlichkeit für die
restlichen 30 % zum beizulegenden Barwert an, da die
Minderheitsgesellschafter eine Put-Option halten.

MDC ist der zweitgrößte Mobilkommunikationsanbieter in Weißrussland
mit einem Marktanteil von rund 42 %. Die Mobilkommunikationsdienste
werden unter den Markennamen "Velcom" für Vertragskunden und "Privet"
für Wertkartenkunden angeboten. Im Jahr 2006 erwirtschaftete das
Unternehmen ungefähr 263 Mio. EUR Umsatzerlöse, 159 Mio. EUR EBITDA
und einen Jahresüberschuss von 83 Mio. EUR.

Am 8. Oktober 2007 hat die Telekom Austria Group vereinbart, 100 %
der österreichischen Mobilkommunikationstochter von Tele2 inklusive
der Kundenbasis für einen ungefähren Kaufpreis von 7 Mio. EUR zu
erwerben. Der Kaufpreis wird anhand des Abschlusses und der
tatsächlichen Kundenbasis zum Abschlusszeitpunkt angepasst. Tele2 ist
ein virtueller Anbieter von Mobilkommunikationsdiensten und verfügte
mit Ende Juni 2007 über 131.000 Kunden. Die Zustimmung der
Bundeswettbewerbsbehörde zur geplanten Übernahme ist noch ausständig.
Derzeit wird erwartet, dass die Transaktion im vierten Quartal 2007
abgeschlossen wird.

Am 15. Oktober 2007 hat die österreichische Regulierungsbehörde den
finalen Zeitplan für die Reduktion der Terminierungsentgelte zwischen
den Mobilkommunikationsanbietern in Österreich festgelegt. Die
Behörde hält damit an der schrittweisen Abschaffung der Asymmetrie
zwischen den österreichischen Mobilkommunikationsanbietern bis Ende
2008 fest und senkt die Terminierungsentgelte gegenüber dem 2005
angekündigten Zeitplan. Das einheitliche Terminierungsentgelt für
alle österreichischen Mobilkommunikationsanbieter wird bis 1. Jänner
2009 von 6,79 Cent auf 5,72 Cent gesenkt. mobilkom austria wendet
rückwirkend folgende Terminierungsentgelte an: 7,13 Cents mit 1.
Jänner 2007, 5,91 Cents mit 1. Juli 2007 und 5,72 Cent ab 1. Jänner
2008.

Am 29. Oktober 2007 hat Tele2 verkündet, dass der nationale
Roaming-Vertrag mit Vipnet, dem kroatischen
Mobilkommunikationsanbieter der Telekom Austria Group, Ende Mai 2008
auslaufen und nicht mehr verlängert wird.

Risiken & Unsicherheiten

Die Telekom Austria Group ist mit diversen Risiken und Unsicherheiten
konfrontiert, die das Ergebnis des Gesamtjahres 2007 beeinflussen
können. Diese Risiken, die aber nicht begrenzt sind, inkludieren
weitere Reduktionen der Preise für Mobilkommunikationsdienste in
Österreich und die Beschleunigung der Migration zu
Mobilkommunikation. Diese resultiert in einer weiteren Reduktion der
Festnetzanschlüsse sowie in einem Rückgang der Festnetzminuten.

Die Telekom Austria Group ist außerdem mit dem Risiko im Zusammenhang
mit der geplanten Reduktion der Anzahl der MitarbeiterInnen im
Festnetz-Segment konfrontiert.

Ein Anstieg des Wettbewerbs in den Märkten Ost- und Südosteuropas
sowie die Aufwendungen für die Aufnahme des Betriebs in der Republik
Serbien und in der Republik Mazedonien können ebenfalls das
Umsatzwachstum und die Profitabilität der Telekom Austria Group
belasten.

Darüber hinaus ist die Telekom Austria Group intensiver Regulierung
ausgesetzt.

Die Telekom Austria Group war vor dem Erwerb nicht in das Management
der MDC involviert. Daher können die Einschätzungen der Risiken und
Möglichkeiten der Telekom Austria Group ungenau sein bzw. könnte es
Risiken geben, die die Telekom Austria Group nicht kennt.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2007

Die Telekom Austria Group adaptiert den Ausblick für das
Geschäftsjahr 2007, der im 2. Quartal 2007 veröffentlicht wurde.
Angepasst wurde der Ausblick aufgrund des Erwerbs der weißrussischen
MDC, sowie der Änderungen im regulatorischen und operativen Umfeld.

Die Vollkonsolidierung der MDC im 4. Quartal 2007 wird die
Umsatzerlöse und das EBITDA der Telekom Austria Group positiv
beeinflussen.

Die Umsatzerlöse der Telekom Austria Group werden sich aufgrund eines
stärker als erwarteten Wachstums der ausländischen Beteiligungen
sowie des Beitrages von MDC im Jahr 2007 im Vergleich zum Jahr 2006
um rund 3 % erhöhen.

Im Vergleich zu den bisherigen Erwartungen wird die
Vollkonsolidierung der MDC den negativen Beitrag zum EBITDA aufgrund
des stärkeren als bisher angenommenen Rückgangs der
Festnetzanschlüsse als Folge der Migration zur Mobilkommunikation
sowie die neu eingeführte, rückwirkend gültige Senkung der
Terminierungsentgelte für Mobilkommunikationsanbieter ausgleichen.
Insgesamt erwartet die Telekom Austria Group weiterhin einen Rückgang
des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr von etwa 3 %.

Die Abschreibungsaufwendungen werden trotz der Abschreibung des
immateriellen Vermögens der neuen Gesellschaften in der Republik
Serbien und in der Republik Mazedonien sowie der MDC weiterhin
zurückgehen. Höhere Zinsaufwendungen als Folge einer höheren
Aktionärsvergütung sowie einer höheren Nettoverschuldung aufgrund der
Akquisition von MDC werden zu einem Rückgang des Jahresüberschusses
von rund 8 % im Jahr 2007 im Vergleich zum Jahresüberschuss 2006, der
um einen Einmaleffekt in der Höhe von 43,6 Mio. EUR bereinigt wurde,
führen.

Im Segment Festnetz werden die Konsolidierung von eTel sowie die
neuen Produkte den negativen Effekt des intensiven Wettbewerbs durch
die Mobilkommunikationsbetreiber ausgleichen. Dies wird in einem
geringfügigen Anstieg der Umsatzerlöse für 2007 im Vergleich zu 2006
resultieren. Es wird erwartet, dass höhere operative Kosten als Folge
der Veränderung der Produktportfolios zu einem Rückgang des EBITDA
für das Gesamtjahr 2007 im Vergleich zu 2006 führen. Dennoch wird für
2007 aufgrund geringerer Abschreibungsaufwendungen ein weiterer
Anstieg des Betriebsergebnisses im Vergleich zu 2006 erwartet.

Im Segment Mobilkommunikation erwartet die Telekom Austria Group ein
stärkeres Wachstum als bisher angenommen. Ein höheres Wachstum
aufgrund der Vollkonsolidierung der MDC wird die Effekte der
Einführung der umfangreichen Regulierung der Roaming-Tarife sowie die
neue, rückwirkend geltende Reduktion der Terminierungsentgelte
ausgleichen. Obwohl die Anlaufkosten in der Republik Serbien und in
der Republik Mazedonien zu einem geringfügigeren Rückgang des EBITDA
in 2007 im Vergleich zu 2006 führen, glaubt die Telekom Austria Group
jedoch mittelfristig, dass sie vom starken Wachstum der
internationalen Beteiligungen sowie von der Eliminierung der
asymmetrischen Terminierungsentgelte in Österreich profitieren wird.
Ein geringeres Betriebsergebnis wird die zusätzlichen
Abschreibungsaufwendungen der immateriellen Vermögenswerte der MDC
beinhalten.

Die Anlagenzugänge für das Gesamtjahr 2007 werden sich aufgrund von
Investitionen in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien
sowie aufgrund der im 4. Quartal beginnenden Konsolidierung der
weißrussischen MDC um rund 20 % erhöhen.

Eine detailliertere Darstellung des Finanzergebnisses für die ersten
neun Monate 2007 finden Sie im entsprechenden Quartalsbericht auf der
Telekom Austria Website unter:
www.telekomaustria.com/zwischenberichte

Kontakte:

Elisabeth Mattes
Konzernsprecherin
Tel.: +43 664 331 2730
E-Mail: [email protected]

Peter Zydek
Bereichsleiter Investor Relations
Tel.: +43 (0) 59059 1-19000
E-Mail: [email protected]

Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Zwischenbericht enthält
zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge
haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise
Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant",
"erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse
können auf Grund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der
erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen
beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf
hinweisen, dass auf Grund einer Reihe von wichtigen Faktoren das
tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen
abweichen kann.

Aufgrund von Rundungsdifferenzen können in Zwischensummen und in
Gesamtsummen Abweichungen entstehen.

- ENDE-

Rückfragehinweis:

Elisabeth Mattes
   Konzernsprecherin
   Tel.: +43 664 331 2730
   E-Mail: [email protected]
   	
   Peter Zydek
   Bereichsleiter Investor Relations
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   E-Mail: [email protected]

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