OTS0098   5. Nov. 2007, 11:08

Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus: WEBMARK für Destinationen nun auch bei unseren deutschen Nachbarn


Das von MANOVA entwickelte Konzept "Tourismus
Monitor Austria" (T-MONA) ist nun als "Qualitätsmonitor
Deutschland-Tourismus" in unserem Nachbarland im Einsatz. Auch
weitere europäische Länder bekunden Interesse.

Das von MANOVA in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung
konzipierte Online Benchmarkingsystem für touristische Destinationen
T-MONA - das auf der WEBMARK-Technologie von MANOVA basiert - wurde
entsprechend den deutschen Bedürfnissen adaptiert und ist als
Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus im Einsatz. Mithilfe des
Systems erhalten Entscheidungsträger auf lokaler, regionaler und
bundesweiter Ebene wichtige Informationen über deren Gäste. Anhand
eines standardisierten Fragebogens werden zahlreiche Informationen,
wie etwa die Struktur, die Motive und die Bedürfnisse der Gäste, aber
auch entscheidende Kriterien wie z.B. die Gründe, warum die Wahl auf
die Destination gefallen ist, ermittelt. "Welche Gästetypen sprechen
wir an?", "Welches Image hat unsere Region?", "Wo liegen die Stärken
unserer Region aus Sicht der Gäste?". Diese und viele weitere
wesentliche Fragen können mit diesem Tool beantwortet werden. Das
System ist als permanenter Monitor konzipiert und bietet Zeitreihen
an, um Trends erkennen und rechtzeitig reagieren zu können. Dadurch
erhalten die Teilnehmer Hinweise auf Stärken und Schwächen
verschiedener Angebotselemente sowie Anhaltspunkte für strategische
Maßnahmen z.B. im Marketingbereich. Destinationen können vorhandene
Potenziale so besser nutzen und ihre Mittel fokussierter und
effizienter einsetzen. Das System unterstützt somit Regionen - und
darüber hinaus die gesamte Tourismuswirtschaft - wettbewerbsfähiger
zu werden.

Anpassung an deutsche Bedürfnisse

Die Teilnahme aller neun österreichischen
Landestourismusorganisationen sowie 20 touristischer Regionen und ein
Datenpool von 22.000 Interviews im Befragungsjahr 2006/07 sprechen
hierzulande für den Erfolg von T-MONA. Um diesen auch in Deutschland
zu erzielen, wurde der Monitor auf die Bedürfnisse unseres
Nachbarlandes abgestimmt. So werden in Deutschland etwa auch
Geschäftsreisende in den Monitor integriert. Die rund 15.000
Interviews, die im Befragungsjahr 2007/08 in Deutschland mit
Unterstützung der Partner durchgeführt werden, ermöglichen
interessante Analysen und Benchmarks.

Der Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus wird von der
Europäischen Reiseversicherung in Kooperation mit der Deutschen
Zentrale für Tourismus e.V. mit wissenschaftlicher Betreuung durch
dwif Consulting und MANOVA durchgeführt. Hans Stadler, Direktor und
Leiter Vertrieb Europäische Reiseversicherung AG, dazu: "Die
Europäische Reiseversicherung ist ein starker Partner des
Deutschland-Tourismus. Daher haben wir gemeinsam mit der Deutschen
Zentrale für Tourismus (DZT) die Initiative ergriffen und den
Qualitätsmonitor ins Leben gerufen. Durch die bereits in Österreich
bewährte Technik und die methodisch einwandfreie Form der Befragungen
und Analysen ist der Qualitätsmonitor ein hochgradig verlässliches
und nutzenorientiertes Instrument zur Zufriedenheitsanalyse."

Grenzüberschreitender Vergleich

In Zukunft ist auch der grenzüberschreitende Vergleich zwischen
Österreich und Deutschland - wie es von einigen Bundesländern schon
jetzt gewünscht wird - dank der technischen Anpassungen durch MANOVA
möglich. Die Zustimmung der teilnehmenden Regionen vorausgesetzt,
können sich somit etwa grenznahe Destinationen mit ihren
ausländischen Mitbewerbern benchmarken und ihre Wettbewerbsfähigkeit
verbessern. "Davon können beide Seiten nur profitieren!", ist Petra
Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, überzeugt. "Die
Teilnahme Deutschlands zeigt, dass T-MONA ein spannendes und modernes
Produkt für touristische Destinationen ist, das auch bei den Nachbarn
Aufsehen erregt!" Norbert Tödter, Leiter Unternehmensplanung und
Marktforschung der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V., sieht einem
möglichen europaweiten Tourismusmonitor sehr positiv entgegen. "Der
Wettbewerb endet nicht an den Landesgrenzen, deshalb sind Benchmarks
mit den Nachbarländern - wie etwa mit Österreich und der Schweiz -
sehr interessant und überaus sinnvoll." Auch Urs Wagenseil, Leiter
Tourismus am Institut für Tourismuswirtschaft Luzern, bestätigt dies.
"Internationale Vergleiche sind dann natürlich besonders interessant
und aussagekräftig, weil sie die eigenen Bewertungen in einen
größeren Zusammenhang stellen und dadurch wertvoller werden. Der Gast
bewegt sich international, also müssen Benchmarks auch international
konzipiert sein." Er wünscht sich dies auch für den Schweizer Markt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0098 2007-11-05 11:08 051108 Nov 07 TMP0002 0624



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Rückfragehinweis: Mag. (FH) Sabine Fischer
MANOVA NetBusiness Solutions GmbH
1030 Wien,
Ungargasse 53
6800 Feldkirch,
Schlossergasse 1
Tel.: +43 (0)55 22 705 26
sabine.fischer@manova.at

Hans Stadler
Leiter Vertrieb
Europäische Reiseversicherung AG
Vogelweidestr. 5
81677 München
Tel.: +49 (0)89 4166 1227
hans.stadler@erv.de

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