- 31.10.2007, 12:30:15
- /
- OTS0135 OTW0135
Aus für Licht am Tag
Im heutigen Ministerrat wurde die 29. Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) beschlossen.
Wien (OTS) - Die Novelle des KFG bedeutet ab 1. 1. 2008 das
endgültige Aus für die Verpflichtung auch bei guten
Sichtverhältnissen mit Abblendlicht am Tag zu fahren.
Die vom Epigus Institut erstellte Studie und die zusätzliche CO2
Belastung bei Fahren mit Licht am Tag haben für Verkehrsminister
Werner Faymann den Ausschlag gegeben.
"Die Studie von Prof. Pfleger ist zu dem Ergebnis gekommen ist, dass
es keinen Sicherheitsgewinn durch Fahren mit Licht am Tag gibt. Im
Gegenteil. Einspurige Verkehrsteilnehmer und besonders Fußgänger
wurden dadurch schlechter wahrgenommen", so Minister Faymann am
Mittwoch.
Faymann werde sich auch in der EU für die Einführung eines
serienmäßigen Tagfahrlichts stark machen. Tagfahrlicht ist um einiges
schwächer als Abblendlicht, wodurch es keine Blendwirkung gibt und
weniger Treibstoff verbraucht wird.
Ebenfalls im KFG beschlossen wurde die Erhöhung des Organmandats für
Handytelefonieren am Steuer. Statt wie bisher mit 25 Euro wird mit
Jahreswechsel mit 50 Euro gestraft. Damit ist die erste der drei
Verschärfungen, die Minister Werner Faymann mit Innenminister Günther
Platter angekündigt hat, beschlossen. Die neuen Regelungen für
Alkohol am Steuer und Geschwindigkeitsübertretungen sind letzte Woche
in Begutachtung gegangen.
Weiters in der KFG Novelle ist die 1:1 Schulbus-Regelung. Ab 1.
September 2008 ist für jedes Kind im Schulbus ein Platz vorzusehen.
Rückfragehinweis:
Mag. Angelika Feigl Pressesprecher BM für Verkehr, Innovation und Technologie Tel.: 0664 842 80 80 E-Mail:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM






