• 29.10.2007, 14:17:16
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Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): Individuelle Entscheidungsfreiheit des Einzelnen nicht einschränken

SWV Wien gegen generelles Rauchverbot in Gastronomiebetrieben Wien (OTS) - Der aktuelle Stand im Diskussionsprozess über ein Tabakgesetz besagt, dass eine räumliche Trennung in Lokalen gegeben sein muss und die Übergangsfrist bereits mit Juli 2008 endet. "Das Einzige, was die Politik derzeit wirklich ausgezeichnet beherrscht, ist die Gastronomie zu verunsichern. Von konstruktiven Verhandlungen ist weit und breit nichts zu bemerken. Daher frage ich mich, ob es sein könnte, dass mangelnde Erfolge in der Regierungsarbeit durch strenge Gesetze - die sich gegen die Freiheit des Einzelnen richten - wettgemacht werden sollen ", so KR Willy Turecek, Vorsitzender der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im SWV Wien. Für den SWV Wien zählen Maßnahmen zur Sicherstellung des Nichtraucherschutzes im geschlossenen, öffentlichen Raum zu den gesundheitspolitisch wichtigen Maßnahmen. "Es ist für uns aber nicht akzeptabel, wenn von der Politik Maßnahmen gesetzt werden, die für viele kleine Unternehmen in der Gastronomie existenzbedrohende Folgen haben und darüber hinaus die individuelle Freiheit des Einzelnen beeinträchtigen. Ich verstehe, dass in einem öffentlichen Amt nicht geraucht werden darf, aber es unseren Gästen zu verbieten, ist für mich ein nicht akzeptabeler Eingriff in deren Privatsphäre", bedauert KR Günter Ferstl, Obmann der Wiener Kaffeehäuser. In den letzten wirtschaftlich, schwierigen Jahren schufen sich viele Menschen selbst ihren Arbeitsplatz, indem sie sich mit einem Gastronomiebetrieb selbstständig machten. Für sie sind - angesichts der hohen Belastungen in der Gastronomie - Investitionen zur räumlichen Trennung ihres Lokals kaum finanziell tragbar. "Wenn die Übergangsfrist tatsächlich mit Juli 2008 enden soll, dann frage ich mich, wie in dieser kurzen Zeit Umbauten -die von der Behörde vorher genehmigt werden müssen - vonstatten gehen sollen und wie diese finanziert werden sollen", so Turecek. Über 25.000 Menschen haben deshalb allein in Wien die Unterschriftenaktion des SWV Wien gegen ein generelles Rauchverbot in Lokalen unterstützt. "Wir treten für ein faires Miteinander von Nicht-RaucherInnen und RaucherInnen ein, aber wir fordern auch faire Chancen für die Selbstständigen in der Gastronomie. Daher kann ich nur an die Politik appellieren, dass sie unserer Stimme endlich Gehör schenkt. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien wird sich mit aller Kraft auch in Zukunft für die Interessen der Gastronomie einsetzen", schlossen Ferstl und Turecek. Rückfragehinweis: ~ Mag. Marion Enzi Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien Tel.:+43(1)5224766-12, Fax:+43(1)5224766-80 Mobil:+43(0)664-830 43 37 [email protected] www.wirtschaftsverband-wien.at ZVR (Wien): 922857015 bzw. ZVR (Österreich): 421018716 ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0189 2007-10-29/14:17 291417 Okt 07

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