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OTS0077   22. Okt. 2007, 10:55

GROSZ - Abschiebungen: "Folter" durch Familienzusammenführung im Kosovo beenden

Menschlichem Leid kann rasch Abhilfe geschafft werden - Leidige Debatte endlich beenden


"Wenn der betreuende Pfarrer von Arigona
Zogaj wörtlich von Folter, Grausamkeit und menschlichem Leid spricht,
ist das durchaus verständlich, nur diesem Leid kann man durch eine
rasche Familienzusammenführung im Kosovo noch heute Abhilfe schaffen.
Arigona und ihre Mutter hält niemand in diesem Land auf, gemeinsam
mit ihrer Familie zu leben. Hilfsangebote für eine existenzsichernde
Zukunft im Kosovo gibt es nicht nur von einer Salzburger
Landespolitikerin sondern auch von der Kärntner Ordensschwester
Schwester Johann Schwab, wie auch durch eine Spendenaktion. Der
Innenminister ist daher aufgefordert, diese unnötige Debatte und
dieses Leid zu beenden und die Familienzusammenführung im Kosovo
einzuleiten", fordert BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die einzig
humane und rechtsstaatliche Lösung dieses Falles ein.

"Der Innenminister darf hier nicht länger zusehen und sich hinter dem
Verfassungsgerichtshof verschanzen. Der VfGH hat sich bereits selbst
mehrmals für unzuständig erklärt, daher kann ausschließlich der
Innenminister durch die bereits im Gesetz und alle Instanzen
vorgezeigten Vorgangsweise handeln und diese leidige Debatte endlich
beenden", fordert der Generalsekretär abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0077 2007-10-22 10:55 221055 Okt 07 BZO0002 0194



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