• 19.10.2007, 13:00:00
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Verbesserter Hochwasserschutz an der oberen Bregenzerach

LH Sausgruber und LR Egger: Wichtige Investition in den Lebensraum Bregenzerwald

Au (VLK) - Knapp 16 Monate dauerten die Bauarbeiten an dem nun
fertig gestellten Hochwasserschutzprojekt an der Bregenzerach in Au.
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung sprachen Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Wasserlandesrat Dieter Egger heute, Freitag, 19.
Oktober, von einem wichtigen Projekt zum Schutz des Lebensraumes
Bregenzerwald. "Die Sicherheit der Bevölkerung sowie der Schutz der
Siedlungsräume und der betrieblichen Infrastruktur sind für das Land
vordringliche Anliegen", betonen Sausgruber und Egger. Dieses Projekt
beweist, dass die Verbesserung des Hochwasserschutzes mit
ökologischen Maßnahmen hervorragend in Einklang gebracht werden kann,
so Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Eröffnung.

Fertig gestellt wurde der erste und wichtigste von insgesamt vier
Bauabschnitten an der Bregenzerach in Au. Die drei restlichen
Bauabschnitte erstrecken sich auf einer Länge von 1,9 Kilometern
zwischen der Hauptschule Au und der Gemeindegrenze zu Schoppernau.
Mit diesem ersten Abschnitt wurde für die Menschen in Au der
dringlichste Abschnitt fertig gestellt.

Schutz des Lebensraumes

Die Baumaßnahmen sind vor allem als Investition in den Lebensraum
zu sehen. "Wir wollen, dass die Menschen in Vorarlberg so gut wie
möglich vor Naturkatastrophen jeglicher Art geschützt sind -
unabhängig davon, in welcher Region sie leben", erklärt
Landeshauptmann Sausgruber. Kein Landesteil wird bevorzugt, keiner
benachteiligt und niemand wird im Stich gelassen, so Sausgruber
weiter: "Uns geht es darum, für vergleichbare Lebensverhältnisse in
allen Teilen des Landes zu sorgen und eine annähernd gleichwertige
Lebensqualität für die Menschen sicherzustellen".

Für Landesrat Egger haben die Ereignisse von 1999 und 2005 die
Grenzen im Schutzwasserbau und die Notwendigkeit neuer Lösungsansätze
aufgezeigt: "In der Natur gibt es keine absolute Sicherheit. Deshalb
setzen wir auf den Integralen Hochwasserschutz, der über bauliche
Maßnahmen hinausreicht und raumplanerische Maßnahmen ebenso umfasst
wie Objektschutz, Eigenvorsorge, Katastrophenplanung und die
Auseinandersetzung mit dem Restrisiko". Dadurch wird sichergestellt,
dass Maßnahmen im Oberlauf keine Nachteile für den Unterlauf mit sich
bringen.

Bund, Land und Gemeinden Hand in Hand

Die Baukosten (inklusive Brücken und Hangwasserableitung
Argenzipfel) belaufen sich auf rund 5,8 Millionen Euro. Den
Löwenanteil davon trägt der Bund mit 85 Prozent, wovon das Land
Vorarlberg den Großteil vorfinanziert. 15 Prozent der Baukosten
werden von der Gemeinde getragen. In den Jahren 2007 und 2008 stehen
für den Schutzwasserbau in Vorarlberg jährlich rund 10,5 Millionen
Euro an Bundesmitteln bereit. Insgesamt fließen in diesem Jahr über
32 Millionen Euro in den Hochwasserschutz Vorarlbergs.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20145
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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