- 16.10.2007, 11:10:33
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Seniorenbundobmann Khol: "Steigende Teuerung macht Pension zur Armutsfalle: Regierung muss handeln!"
Inflation nach PIPH im September bereits bei 2,5 %
Wien (OTS) - Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) liegt
auch im September wieder deutlich über dem Verbraucherpreisindex
(VPI): 2,5 % stehen 2,1 % gegenüber. "Die Teuerung nach dem PIPH
beträgt bereits 2,5 %. Da ist unsere Forderung nach mindestens 2,1 %
Pensionserhöhung direkt bescheiden. Wir werden uns angesichts der
ständig steigenden Teuerungen sicherlich nicht mit 1,7 %
Pensionserhöhung abfinden. Die Kaufkraft der Pensionen muss endlich
garantiert werden", betonte Dr. Andreas Khol, der Bundesobmann des
Österreichischen Seniorenbundes. Vor allem die derzeitigen,
überdurchschnittlichen Verteuerungen bei den Grundbedürfnissen, also
Wohnen, Wasser, Energie, Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, und
steigende Kosten für die Gesundheitspflege wirken sich auf die
Pensionisten besonders stark aus. "Die meisten der rund 2 Millionen
Pensionisten müssen mit einer Pension unter 1.000 Euro auskommen.
Wenn die Pensionen über die Zeit auch noch andauernd an Wert
verlieren, ist Feuer am Dach. Die Pension wird zur Armutsfalle, wenn
die Regierung nicht endlich handelt!"
Der Österreichische Seniorenbund führt derzeit, gemeinsam mit
allen anderen im Österreichischen Seniorenrat vertretenen
Organisationen, eine Unterschriftenaktion für die Kaufkraftsicherung
der Pensionen durch. "Es laufen ständig neue Unterschriftenlisten bei
uns ein. Die Seniorinnen und Senioren sind massiv verärgert, weil
ihre Pensionen ständig weniger wert sind. Die Kaufkraftsicherung der
Pensionen wurde schon lange versprochen: Versprechen zu halten ist
eine Frage der Handschlagsqualität", so Khol abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-157
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