- 13.10.2007, 12:28:54
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ÖAAB-Bundestag 2: Neugebauer: Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt
Reichhaltige Bilanz des ÖAAB 2003-2007
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Stockerau (OTS) - Anlässlich des 24. ordentlichen Bundestags des
ÖAAB heute, Samstag, in Stockerau präsentierten ÖAAB-Bundesobmann
Fritz Neugebauer und ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon die
Schwerpunkte der Arbeit der vergangenen Jahre. Die ÖAAB-Spitze
spannte dabei einen weiten Bogen von organisatorischen Veränderungen
wie der Änderung des Namens des ÖAAB auf "Österreichischer
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund" sowie ÖAAB-Aktivitäten in
den verschiedensten Wahlkämpfen über das Serviceangebot der
ÖAAB-Bundesleitung bis hin zu den politischen Erfolgen, Kampagnen und
Ideen des Arbeitnehmerbundes. ****
"Die vergangenen vier Jahre waren für den ÖAAB arbeits- und
erfolgreich zugleich", erläuterte Neugebauer. "Einerseits konnten wir
durch eigene Kampagnen wie etwa den < Spagat >, eine
Informationskampagne zu unseren Forderungen für bessere Vereinbarkeit
von Familie und Beruf, und eine programmatische Weiterentwicklung
durch die ÖAAB-Zukunftswerkstätte ‚plattform21’ selbst Impulsgeber
für politische Diskussionen und Maßnahmen sein, auf der anderen Seite
erforderten zahlreiche Reformvorhaben klare Worte, aber auch Ideen
des ÖAAB, um für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu einem
Erfolg zu werden", führte der ÖAAB-Bundesobmann aus. Der ÖAAB hat aus
diesem Grund auch die Erfolge der vergangenen Jahre im Buch "Tu felix
Austria" zusammengefasst.
Besonders wichtig waren für den ÖAAB in diesem Zusammenhang vor
allem die Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im
Zusammenhang mit der Diskussion um die Pensionsreformen. "Wenn wir
weiterhin sagen, dass 45 Jahre genug sein müssen für einen
abschlagsfreien Pensionantritt, bedeutet das nicht, dass wir die
Pensionsreform aufbröseln, sondern wir adaptieren sie in wichtigen
Bereichen", stellte Neugebauer klar. Denn abgesehen von
materiellrechtlichen Normen müsse "eine Volkspartei auch die
Sensibilität aufzubringen, anzuerkennen, dass Menschen, die 40 bzw.
45 Jahre unser System getragen haben, einen moralischen Anspruch auf
einen abschlagsfreien Pensionsantritt haben", forderte der
ÖAAB-Bundesobmann. Daher stehe für den ÖAAB außer Streit, dass 40
bzw. 45 Beitragsjahre jetzt und auch in Zukunft ausreichen müssen, um
vor dem 60. bzw. 65. Lebensjahr ohne Abschläge in Pension gehen zu
können, und wir werden uns weiterhin mit aller Vehemenz dafür
einsetzen, dass diese Regelung ins Dauerrecht übernommen wird",
postulierte Bundesobmann Fritz Neugebauer.
Ausdrücklich verwies Bundesobmann Neugebauer auch auf die
zahlreichen Erfolge, die der ÖAAB gemeinsam mit der FCG durch das
Engagement zahlreicher Funktionärinnen und Funktionäre bei
Betriebsrats- und Personalvertretungswahlen erreichen konnten. Auch
die jüngsten Gemeinderatswahlen im Burgenland und in Krems mit ihren
"ermutigenden Ergebnissen" zeigten, dass die zahlreichen
Funktionärinnen und Funktionäre in ihrer unermüdlichen Arbeit
erfolgreich sind und damit einen wesentlichen Anteil an den
Wahlerfolgen der ÖVP hätten, denn, so Neugebauer, "auch wenn
kleinformatige Medien die Schlagzeilen bestimmen: Der beste Druck ist
immer noch der Händedruck!"
Die Anliegen des ÖAAB für die Zukunft seien im Leitantrag klar
umschrieben, gab Neugebauer einen Ausblick. "Unsere Forderung nach
einen steuerfreien Existenzminimum für jedes unversorgte
Familienmitglied hat auch Bundesparteiobmann Molterer bereits
postuliert", so Neugebauer. Damit hätten "die Genossen
selbstverständlich so ihre Schwierigkeiten - "klar ist aber: Wer die
Familien entlastet, macht nicht Politik für die Superreichen, sondern
der macht Politik mit Herz und Verstand", bekräftigte der
ÖAAB-Bundesobmann.
Die bestehende "Sehnsucht der Jugend" nach Werten mache deutlich,
"dass wir mit unseren Werten Personalität, Subsidiarität und
Solidarität jetzt und auch für die Zukunft richtig liegen", so
Neugebauer, denn "ohne Werte ist jede Politik wertlos". Hier gebe es
aber einen deutlichen Unterschied zur Politik der Sozialisten: "Für
uns steht der Mensch im MITTELPUNKT, und das in all unseren
politischen Perspektiven", bekräftigte der ÖAAB-Bundesobmann. Für die
Sozialisten sei das offenslichtlich anders: "Hier ist der Mensch das
MITTEL. PUNKT.", formulierte Neugebauer.
Zusätzlich zu den Berichten von Bundesobmann und Generalsekretär
wurden die wesentlichsten Geschehnisse der vergangenen Jahre rund um
den ÖAAB in einem Berichtsfilm zusammengefasst sowie auch in
gedruckter Form im Rahmen einer Sondernummer des ÖAAB-Magazins
"freiheit" präsentiert.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Bundesleitung
PR & Kommunikation
Markus Klinser, 0664/836 97 24
Eva Gollubits, 0664/5000 381OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAB






