- 01.10.2007, 15:30:18
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Faymann: Sicherstellung des Universaldienstes und arbeitsrechtliche Bedingungen wichtig bei der Postmarktöffnung
Wien (OTS) - Eine Einigung bei der Postmarköffnung auf EU-Ebene
zeichnet sich ab. Bis 2011 soll in Österreich, bis 2013 in anderen
EU-Ländern der Markt für alle Postdienste vollständig liberalisiert
werden.
"Die Leistungen für den städtischen und ländlichen Raum müssen für
Kunden im vollen Umfang aufrecht erhalten bleiben", so
Verkehrsminister Faymann aus Luxemburg zur Frage der Sicherstellung
des Universaldienstes.
"Am vorliegenden Richtlinienentwurf ist zu begrüßen, dass die
Mitgliedsstaaten bei der Vergabe von Lizenzen für den Universaldienst
die Versorgung der ländlichen Gebiete sicherstellen und auch
arbeitsrechtliche Bedingungen national festlegen können." so
Bundesminister Faymann weiter.
Damit können auf gesetzlicher Ebene und im Rahmen der
Sozialpartnerschaft, beispielsweise im Rahmen eines
Kollektivvertrages, Regelungen getroffen werden.
Der Universaldienst - d.h. Abholung, Sortieren, Transport und
Zustellung von Postsendungen bis 2 kg und Paketen bis 20 kg sowie
Dienste für Einschreib- und Wertsendungen, derzeit normiert nach §4
Postgesetz - wird in Österreich von der Österreichischen Post AG
flächendeckend erbracht.
Rückfragehinweis:
Marcin Kotlowski Pressesprecher des BM für Verkehr, Innovation und Technologie BMVIT 1010 Wien, Stubenring 1 Tel: 01/7116265-8008 0664/3802566 Mail: [email protected]
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