- 01.10.2007, 08:41:18
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FSG-Jugend Wien: Wohlstand muss gerecht verteilt werden.
Managergehälter: Maximal das 7fache vom betrieblichen Durchschnittsgehalt
Wien (FSG) - "Rekordgewinne der Unternehmen, Rekordgehälter der
Manager. Dennoch fehlen in Wien etwa 6.200 Lehrstellenplätze und
'working poor' nimmt zu. Allerdings wo wären die Rekordgewinne ohne
den riesigen Einsatz der MitarbeiterInnen? Daher soll dieser
gemeinsam erwirtschaftete Gewinn gerecht verteilt werden - die
Unternehmen sollen bei den Kollektivvertragsverhandlungen ordentlich
die Lehrlingsentschädigungen und Gehälter erhöhen", fordert Christoph
Peschek, Landesjugendvorsitzender der Fraktion sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen (FSG), angesichts der bevorstehenden KV
Verhandlungen.++++
"Es geht nicht um Almosen für die ArbeitnehmerInnen, sondern um
eine gerechte Verteilung des Wohlstandes. Offensichtlich dürfte ja
genügend Geld vorhanden sein, denn schließlich verdienen Vorstände
großer österreichischer Aktiengesellschaften im Schnitt 375.900 Euro
brutto pro Jahr. Diese Gehälter sind nicht mehr nachvollziehbar,
daher fordern wir eine gesetzliche Regelgung, das Managergehälter
maximal das Siebenfache vom betrieblichen Durchschnittsgehalt der
ArbeitnehmerInnen sein darf sowie mehr Transparenz", so Peschek.
"Wenn die Manager der Auffassung sind, dass gute Arbeit gut
bezahlt werden soll, dann stimme ich zu. Nun haben sie die
Möglichkeit die Gehälter ordentlich zu erhöhen und wieder etwas mehr
Gerechtigkeit zu schaffen.", so Peschek abschließend.
FSG, 1. Oktober 2007 Nr. 49
Rückfragehinweis:
FSG-Jugend
Mathias Schopf
Telefon 01/53444-367
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