- 27.09.2007, 15:19:27
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FSG: PflichtschullehrerInnen lassen sich von Schule-bunt und Schülerunion nicht vereinnahmen
30.000 Unterschriften gegen die Schulreform ein mageres Ergebnis
Wien (FSG) - "Wenn die Schülerunion in einer Aussendung behauptet,
ihr Protest gegen die Neue Mittelschule erfolge im Namen ALLER
LehrerInnen, so ist das ein Zeichen von Selbstüberschätzung und eine
glatte Unwahrheit. Wir wehren uns gegen eine derartige
Vereinnahmung", stellt Herbert Modritzky, Vorsitzender der Fraktion
Sozialdemokratischer PflichtschullehrerInnen, fest. ++++
Die FSG-PflichtschullehrerInnen sind aus guten pädagogischen,
gesellschaftlichen und entwicklungspsychologischen Gründen für die
Neue Mittelschule, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.
Die von der Schülerunion hochgejubelten 30.000 Unterschriften
gegen die Schulreform sind in Wahrheit ein mageres Ergebnis, wenn man
bedenkt, dass es in Österreich ca. 110.000 LehrerInnen und Millionen
Eltern gibt und die Aktion schon seit Monaten läuft.
"Mit Verlaub, jede Tierschutzpetition erhält aus dem Stand ein
Vielfaches an Unterstützung," stellt Modritzky abschließend fest.
FSG, 27. September 2007 Nr. 48
Rückfragehinweis:
Herbert Modritzky
FSG PflichtschullehrerInnen
0664/181 09 49
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