- 25.09.2007, 10:36:30
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Rektorenkonferenz: Ja zu mehr Studienplätzen, aber ohne gesetzliche Festlegung
Wien (OTS) - Zur Forderung des Wissenschaftssprechers der SPÖ,
Josef Broukal, nach Aufstockung der Studienplätze in
zugangsbeschränkten Studienrichtungen hält die Österreichische
Rektorenkonferenz (ÖRK) fest: Die Rektoren begrüßen jede Initiative,
die Zahl der Akademiker/innen in Österreich zu erhöhen. Allerdings
können mehr Studienplätze nur angeboten werden, wenn die
Universitäten auch die dafür erforderlichen zusätzlichen Ressourcen
erhalten. Aus diesem Grund fordert die Rektorenkonferenz seit langem
die Einführung einer Studienplatzfinanzierung. Es ist auch
offensichtlich, dass insbesondere in überlasteten Studien eine
Verbesserung der Betreuungsrelationen der wirksamste Weg wäre, die
hohen Drop-Out-Raten zu bekämpfen. Auch dies könnte durch eine echte
Studienplatzfinanzierung erreicht werden.
Die jeweils zur Verfügung stehenden Plätze und die dafür
erforderlichen Mittel sind zwischen dem Bundesministerium und den
Universitäten im Rahmen der Leistungsvereinbarungen festzulegen. Die
Festlegung einer bestimmten Zahl von Studienplätzen im Gesetz ist
allerdings nicht sinnvoll, weil dies die notwendige Flexibilität
behindern würde und weil der Zusammenhang zwischen Studienplätzen und
Budgetzuweisung nicht berücksichtigt würde.
Univ.-Prof. Dr. Christoph Badelt
Präsident der Österreichischen Rektorenkonferenz
Rückfragehinweis:
Manfred Kadi
Österreichische Rektorenkonferenz
Tel.: 01/ 310 56 56 - 0
Fax: 01/ 310 56 56 - 24
Email: [email protected]
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