• 24.09.2007, 09:30:00
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  • OTS0022 OTW0022

ÖBB - Fahrgäste sind aufgerufen, gegen Qualitätsverschlechterungen im Bahnverkehr Beschwerden einzubringen!

Schwaz/Tirol (OTS) - Der "ArbeitsKreis FAHRGAST Tirol" erlaubt
sich nach persönlicher, am 20. September 2007 erfolgter Rücksprache
mit dem für den öffentlichen Personennahverkehr in Tirol
verantwortlichen Landesrat Anton Steixner (ÖVP), betroffene Fahrgäste
aufzurufen, an zuständiger Stelle Beschwerden einzubringen.

Bekanntlich verkehren die neuen ÖBB-Talent-Triebwagen seit einigen
Tagen auf der gesamten Strecke zwischen Landeck und Kufstein tagsüber
teilweise schaffnerlos. Den Fahrgästen steht in diesen Zügen daher
kein Kundenservice mehr zur Verfügung.

Da der schaffnerlose Betrieb laut Aussage von Landesrat Steixner
vorerst im Sinne eines Probebetriebes zu verstehen ist, haben
Fahrgäste, welche während des Probebetriebes aufgrund der Abschaffung
der ZugbegleiterInnen konkrete negative Erfahrungen machen, die
Möglichkeit, Ihre Beschwerden umgehend bei der Verkehrsverbund Tirol
GmbH einzubringen, und zwar unter folgender Adresse:

Verkehrsverbund Tirol GmbH
z. Hd. Geschäftsführer DI. Mag. JÖRG ANGERER
Bürgerstraße 2
A-6020 Innsbruck
[email protected]

Telefonische Beschwerden mit Bitte um Weiterleitung an
Geschäftsführer DI. Mag. JÖRG ANGERER können über das
VVT-Kundencenter, Innrain 25 / 3. Stock, 6020 Innsbruck eingebracht
werden. Die Beschwerdehotline lautet:
0512 / 56 16 16 (Montag bis Donnerstag 8:00 bis 17:00 Uhr, Freitag
bis 8:00 bis 12:00 Uhr)

Es ist sehr wichtig, dass alle negativen Vorfälle umgehend der
Verkehrsverbund Tirol GmbH bekannt gegeben werden, weil Landesrat
Steixner zugesagt hat, die Talent-Triebwagen wieder mit
ZugbegleiterInnen zu besetzen, falls während der Probezeit genügend
konkrete Beschwerden von Fahrgästen eingehen. Der "ArbeitsKreis
FAHRGAST Tirol" fordert alle betroffenen Fahrgäste auf, ihre
Beschwerden umgehend bei DI. Mag. JÖRG ANGERER einzubringen.

Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden und damit oft auf
Hilfe angewiesenen Gesellschaft kann davon ausgegangen werden, dass
das nicht mehr vorhandene Kundenservice immer wieder negative
Erfahrungen mit sich bringt, welche der Verkehrsverbund Tirol GmbH
bekannt zu machen sind. Da Tirol ein Tourismusland ist und
ortsunkundige Fahrgäste oft auf ein Service in den Zügen angewiesen
sind, sind auch Urlaubsgäste aufgefordert, ihre konkreten Beschwerden
einzubringen. Dasselbe gilt z.B. auch für Fahrgäste mit Kinderwagen
oder behinderte Menschen. Denn aufgrund zu niedriger Bahnsteigkanten
werden noch Jahre vergehen, bis im Tiroler Inntal an allen Bahnhöfen
und Haltestellen "barrierefrei" ein- oder ausgestiegen werden kann.
ZugbegleiterInnen haben im Sinne der Sicherheit in der Vergangenheit
immer wieder ZeitgenossInnen "aus dem Verkehr gezogen", welche z.B.
(alkoholisiert) randalierten. Bei entsprechenden Beschwerden wird
dies auch in Zukunft wieder möglich sein.

Rückfragehinweis:
Martin Teißl
Sprecher des ArbeitsKreises FAHRGAST Tirol
Pirchanger 73, 6130 Schwaz in Tirol
mailto: [email protected]
http://www.fahrgast-tirol.at

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