- 12.09.2007, 11:43:48
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Plattform "Rauchfrei(heit)!": Balance zwischen Schutz und Freiheit
Persönliche Freiheit ist keine Spielwiese für politische Machtproben!
Wien (OTS) - Wir haben immer klar gemacht, dass wir auf die
Vernunft der Konsumenten sowie der Lokalbetreiber setzen und nicht
auf gesetzliche Regelungen für das Rauchen in der Gastronomie. Daran
hat sich nichts geändert. Wir räumen jedoch ein, dass der vorliegende
Gesetzesentwurf eine Balance zwischen dem Schutz der Nichtraucher und
der Freiheit des einzelnen herzustellen versucht. Das muss man auch
würdigen", kommentierte der Sprecher der Plattform
"Rauchfrei(heit)!", der Wiener Rechtsanwalt Manfred Ainedter, die
derzeit in Begutachtung befindliche Novelle zum Tabakgesetz.
"Es bestätigt uns auch in der festen Überzeugung, dass Österreich
nicht in allem der EU blind folgen muss, sondern seine eigene Meinung
vertreten und umsetzen soll", betonte Ainedter weiters. Die Plattform
"Rauchfrei(heit)!" wurde im Frühjahr 2007 gegründet, zu ihren
Mitgliedern zählen u.a. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der
Karikaturist Manfred Deix, der Schauspieler Heinz Marecek, Brau Union
Generaldirektor Markus Liebl sowie zahlreiche prominente Gastronomen.
Es gehe, so der Sprecher der Plattform weiters, keinesfalls um
eine Verharmlosung der unbestritten schädlichen Wirkungen des
Rauchens, sehr wohl aber darum, "der Diskriminierung und sozialen
Ächtung von Raucherinnen und Rauchern entschieden entgegenzutreten".
Heute sind es die Raucher, wer ist der nächste? Die Diskussion der
letzten Monate habe gezeigt, mit welchen persönlichen negativen
Emotionen und unbewiesenen Behauptungen gegen die Raucher
kampagnisiert werde. "Wir sind stets den Weg des Dialoges, der Fakten
und der Vernunft gegangen und haben in unzähligen Gesprächen und
Veranstaltungen betont, dass nur eine konsensuale Lösung langfristig
Betreibern und Konsumenten nützen wird", hielt Ainedter fest.
Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf habe man einen Schritt in die
richtige Richtung unternommen, es bleibe jedoch abzuwarten, "wie man
die Umsetzung sowohl im öffentlichen Raum als auch in der Gastronomie
kontrollieren und exekutieren wolle und ob es dem freien Markt
zuträglich ist, wenn die Gastwirte in Zukunft die ideologischen
Erfüllungsgehilfen politisch verordneter Erziehungsmaßnahmen sein
sollen, steht auf einem anderen Blatt", hielt Ainedter abschließend
fest.
Rückfragehinweis:
Public Interest - Lobbying Consultants GmbH
Tel. 0664/3019089
[email protected]
www.rauchfreiheit.at
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