- 10.09.2007, 10:06:43
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Österreichische Studie analysiert Lebenszyklus des Standardkunststoffes PVC - Institut für industrielle Ökologie präsentiert Expertise "PVC HEUTE"
Wien (OTS) - Sämtliche Aspekte des vor allem im Bau- und
Infrastrukturbereich äußerst bedeutenden, aber nicht unumstrittenen
Kunststoffes Polyvinylchlorid (PVC) analysierte das renommierte
österreichische Institut für industrielle Ökologie im Auftrag des
Fachverbands Chemie und der österreichischen PVC-Branche. Die
Expertise "PVC HEUTE" bezweckt die Beurteilung der ökologischen,
ökonomischen und sozialen Auswirkungen des Werkstoffs entlang des
gesamten Lebenszyklus. Der Schwerpunkt wurde auf jene Themenbereiche
gelegt, die in der Vergangenheit besonders kritisiert wurden und in
der öffentlichen Beschaffung teilweise zu Bestrebungen nach
PVC-Vermeidung geführt haben. Im Zuge der Arbeit sollte festgestellt
werden, ob diese Bedenken nach wie vor gerechtfertigt sind, oder ob
sie durch die Entwicklungen der letzten Jahre entkräftet wurden. Die
Expertise wird heute, Montag, 10. September 2007, in der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften einem Fachpublikum
präsentiert, sie ist ab dem 11. September unter www.oekoeffizienz.at
abrufbar.
Die heimische PVC-Branche erwartet sich von der neutralen
wissenschaftlichen Betrachtung der aktuellen Situation nicht nur
Erkenntnisse für die weitere Arbeit an der Nachhaltigkeit des
Werkstoffes, sondern auch eine "Leitlinie" für zukünftige Gespräche
mit den Umweltexperten der öffentlichen Beschaffung. "Wir meinen,
dass für die generelle Diskriminierung des Werkstoffes, die in
einigen Bereichen und Kommunen derzeit besteht, keine
wissenschaftlich haltbaren Argumente bestehen", erläutert DI Theodor
Znidaric, Sprecher der österreichischen PVC-Hersteller. "Nicht
zuletzt durch die europaweiten Bemühungen der Industrie im Rahmen der
Gemeinschaftsinitiative 'Vinyl 2010' ist PVC heute ökologisch allen
Alternativmaterialien zumindest gleichwertig."
In Westeuropa wurden im Jahr 2004 rund 6,8 Millionen Tonnen PVC
verarbeitet; der Bedarf steigt jährlich um rund 4 Prozent. In
Österreich werden jährlich rund 100.000 Tonnen verarbeitet oder als
Halb- oder Fertigprodukte importiert. Rund 90 Prozent davon machen
langlebige Anwendungen, vor allem im Baubereich (Fenster, Rohre,
Dichtungsbahnen und Bodenbeläge), in der Elektro- und
Elektronikindustrie (Kabel) und im Bereich Kfz/Transport (Lkw-Planen)
aus. Dazu kommen Spezialanwendungen, etwa in der Medizin- und
Umwelttechnik.
Rückfragehinweis:
API PVC- und Umweltberatung
Telefon: 01/712 72 77, mailto:[email protected]
Partners in PR, Dr. Paul Ferstel
Telefon: 01/512 90 88, mailto:[email protected]
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