- 10.09.2007, 09:45:54
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GROSZ: Kdolsky soll sich Papst Worte zu Herzen nehmen und Kindergeldraub stoppen
Klare Worte Papst Benedikts nicht verklingen lassen, sondern umsetzen - Abschaffung der Zuverdienstgrenze logische Konsequenz
Wien (OTS) - "Wenn sich Familienministerin Kdolsky die Worte von
Papst Benedikt XVI tatsächlich zu Herzen nimmt und ihre Teilnahme an
den Veranstaltungen mit dem heiligen Vater nicht von geheuchelter
Frömmigkeit geprägt war, dann hat sie den von ihr selbst
eingeleiteten brutalen Kindergeldraubzug sofort zu stoppen. Man kann
nicht einerseits die Worte des Papstes zur Kinderfreundlichkeit
Europas bejubeln, aber andererseits alles daran setzen, um den
österreichischen Familien, die sich für die Kinder entschieden haben,
das Kindergeld wieder wegzunehmen. Kdolsky sollte daher lieber heute
als morgen ihre herzlose Vorgangsweise überdenken. Es ist
beachtenswert, dass Papst Benedikt so klare, mutige und in die
Zukunft gewandte Worte gefunden hat. Gerade deswegen darf man diese
auch nicht tatenlos verklingen lassen", so BZÖ-Generalsekretär Gerald
Grosz am Montag.
Papst Benedikt XVI erklärte während seiner Begegnung mit den
politisch Verantwortlichen in der Wiener Hofburg: "…Die andere ist,
alles dafür zu tun, dass die europäischen Länder wieder
kinderfreundlicher werden. Ermutigen Sie die jungen Menschen, die mit
der Heirat eine neue Familie gründen, Mütter und Väter zu werden.
Damit tun Sie ihnen selbst, aber auch der ganzen Gesellschaft etwas
Gutes. Wir bestärken Sie auch nachdrücklich in Ihren politischen
Bemühungen, Umstände zu fördern, die es jungen Paaren ermöglichen,
Kinder aufzuziehen. Das alles wird aber nichts nützen, wenn es uns
nicht gelingt, in unseren Ländern wieder ein Klima der Freude und der
Lebenszuversicht zu schaffen, in welchem Kinder nicht als Last,
sondern als Geschenk für alle erlebt werden...".
"Die logische Konsequenz aus diesem Appell ist es aber auch, dass wir
uns in Österreich endlich gemeinsam dazu entschließen, die völlig
unsoziale Zuverdienstgrenze abzuschaffen. Die kommende
Nationalratssitzung im September eignet sich bestens dafür, der
Zuverdienstgrenze ein Ende zu bereiten. Hier könnten SPÖ, Grüne, FPÖ
und die vernünftigen Teile der ÖVP endlich zeigen, ob sie ihren
Lippenbekenntnissen auch Taten folgen lassen wollen", so Grosz
abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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