• 05.09.2007, 11:10:21
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Moser: CO2-Ausstoß von Neuwagen viel zu hoch - NoVA endlich klimaorientiert reformieren

Grüne: Schlechte Position im EU-Vergleich Folge der Förderung von Benzinfressern in Österreich

Wien (OTS) - "Die heute bekannt gewordenen neuesten EU-Daten
beweisen: Österreich hinkt beim CO2-Ausstoß der verkauften Neuwagen
deutlich hinter dem EU-Schnitt nach. Platz 13 im EU-Vergleich ist
eine deutliche Quittung für die angebliche Klimapolitik der
Regierung, die einmal mehr als Farce enttarnt ist. Damit nicht genug,
ist der CO2-Ausstoß von Neuwagen im letzten Jahr sogar gestiegen -
kein Zufall, sondern direkte Folge der falschen Gestaltung von
Steuern und Abgaben im Kfz-Bereich in Österreich. Die Regierung muss
hier endlich handeln und die Reform-Vorschläge der Grünen und der
Umweltorganisationen aufgreifen", fordert Gabriela Moser,
Verkehrssprecherin der Grünen.
Besonders die Normverbrauchsabgabe (NoVA), die beim Neuwagenkauf zu
entrichten ist, ist in ihrer derzeitigen Form eine komplette
Fehlkonstruktion und muss dringendst klimaschutzorientiert reformiert
werden. Moser: "Die NoVA wurde seinerzeit auf Betreiben einzelner
Luxusautohersteller gedeckelt. Das heißt nichts anderes, als dass
Benzinfresser wie SUVs oder Sportwagen durch geringe Steuerbelastung
indirekt gefördert werden, während Käufer sparsamer Autos steuerlich
bestraft werden. Dieses Missverhältnis muss dringend umgedreht
werden, wenn die Regierung Glaubwürdigkeit im Klimaschutz
zurückgewinnen will: Die Deckelung muss weg und die NoVA muss
deutlich progressive Steuersätze bekommen, damit Benzinfresser teurer
und Sparmeister relativ begünstigt werden." Weiters müssen auch
laufende Kfz-Abgaben, wie die Motorbezogene Versicherungssteuer, am
Verbrauch bzw. an den Klima-Emissionen bemessen werden, damit
sparsamere Kfz auch Tag für Tag deutlichere Vorteile bekommen. "Wer
sich wie die Regierung vor diesen nötigen und sinnvollen Reformen
drückt, darf sich über die katastrophale CO2-Bilanz speziell im
Verkehr und 'EU-Bummerln' wie das heutige nicht wundern", so Moser.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

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