• 05.09.2007, 09:40:49
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Silhavy: Barrierefreie Webangebote der österreichischen Bundesverwaltung

Wien (OTS) - Neue Fakten zum Thema barrierefreie Webangebote der
öffentlichen Hand liefert der Endbericht zur Erhebung
Barrierefreiheit 2007, der heute von Frau Staatssekretärin Heidrun
Silhavy veröffentlicht wurde. "Die barrierefreie Zugänglichkeit von
Angeboten und Leistungen der Verwaltung für alle Bürgerinnen und
Bürger ist ein zentrales Thema. Barrierefreiheit ist ein
kontinuierlicher Prozess, der Schritt für Schritt gegangen werden
muss," betonte die Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Heidrun
Silhavy.

Die von Februar bis Juli 2007 durchgeführte Erhebung ist eine
gemeinsame Initiative der Bundesministerien und ermittelte den Status
quo betreffend die Barrierefreiheit von Webangeboten innerhalb der
österreichischen Bundesverwaltung. 94 Prozent durchschnittlicher
Erfüllungsgrad des zugrunde gelegten internationalen Standards für
barrierefreie Webinhalte (WCAG 1.0 Stufe A) ist Nachweis dafür, dass
sich zahlreiche Organisationen sehr für barrierefreie Webangebote
engagieren und damit erfolgreich sind. 12 Bundesministerien haben zu
insgesamt 68 Domains Selbsteinschätzungen abgegeben. Die Evaluierung
der Kriterien zu Stufe A der WAI-Richtlinien war dabei obligatorisch,
die Ressorts haben vielfach auch Rückmeldungen zu den Stufen AA und
AAA abgegeben. Hier liegen die Erfüllungsgrade über 75 Prozent für
die Stufe AA und über 54 Prozent für AAA. Die detaillierten
Ergebnisse der Erhebung stehen unter www.digitales.oesterreich.gv.at,
den Webseiten der Plattform Digitales:Österreich mit umfassenden
Informationen zum Thema E-Government, zur Verfügung.

"Die Ergebnisse der aktuellen Evaluierung bestätigen, dass sich die
österreichische Verwaltung auf einem sehr guten Weg befindet. Ich
werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass an noch notwendigen
Verbesserungen mit Engagement gearbeitet wird", betont
Staatssekretärin Silhavy. "Sich an internationalen Standards wie den
Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) zu orientieren und
gesetzliche Vorgaben zu erfüllen ist zweifellos wichtig. Es ist aber
kein Selbstzweck: In erster Linie geht es darum, Webangebote zur
Verfügung zu stellen, die von allen Menschen in gleicher Weise
einfach, rasch und komfortabel genutzt werden können. Das ist die
primäre Motivation für die laufenden Aktivitäten", ist die
Staatssekretärin überzeugt.

Um mit 1.1.2008, der Umsetzungsfrist des E-Governmentgesetzes, das
Optimum an Verbesserungen zu erreichen, wird die österreichische
Verwaltung intensiv weiter an der barrierefreien Gestaltung von
Webangeboten arbeiten. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit
Barrierefrei-ExpertInnen wird die Bewusstseinsbildung und
Sensibilisierung auf das Thema weiter forciert.
InteressensvertreterInnen, WAI-VertreterInnen, Menschen mit
Behinderung, erfahrene Webverantwortliche aus der Verwaltung und
fachlich zuständige Legisten sind wichtige Know-how Träger bei der
Umsetzung. Für Staatssekretärin Heidrun Silhavy ist die Zielvorgabe
für gegenwärtige und zukünftige Aktivitäten jedenfalls klar:
"Webangebote müssen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne
Hilfe allgemein nutzbar sein, um "barrierefrei" zu sein. Menschen mit
Behinderungen stellen an die Informations- und
Kommunikationstechnologie besondere Anforderungen, von welchen
schlussendlich alle Nutzerinnen und Nutzer profitieren."

Rückfragehinweis:
Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
Tel. (01) 531 15 - 2830 od. 0664 /1833937

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