- 02.09.2007, 14:48:30
- /
- OTS0043 OTW0043
Sommerreiseverkehr 2007: ÖAMTC registrierte Rekordzahl an Staus (+ Foto)
Auffallend viele Unfälle in den zahlreichen Baustellenbereichen
Wien (OTS) - Um 33 Prozent mehr und deutlich längere Staus als im
Vorjahr: Das ist die Bilanz einer ersten Auswertung der
ÖAMTC-Verkehrsmeldungen von den Reisewochenenden während der
Sommerferien in Juli und August. Insgesamt wurden an den zehn
Samstagen und Sonntagen 542 Staus mit einer Mindestlänge von 1,5
Kilometern in der ÖAMTC-Informationszentrale registriert. "Der
höchste Wert seit fünf Jahren", berichtet Helmut Beigl,
Verkehrsexperte des Clubs. Entsprechend beeindruckend sind auch die
Einsatzberichte der ÖAMTC-Stau-Berater und des Stau-Fliegers: 15.200
Kilometer legten die Stau-Berater auf ihren Motorrädern zurück,
Hunderte Liter Erfrischungsgetränke wurden verteilt. Die
ÖAMTC-Flugbeobachter bewältigten während ihrer insgesamt 80
Flugstunden eine Strecke von 8.010 Flugmeilen (14.680 Kilometer), was
acht Mal der Strecke Wien - Moskau entspricht.
Baustellen waren Stau-Fallen - Samstag bleibt weiter typischer
Reisetag
"Hauptursachen für die Rekordzahl an Staus waren einerseits der
heiße Sommer in Mitteleuropa, der viele von Fernreisen abgehalten
hat, andererseits aber auch die rund 160 Baustellen auf den
Hauptverbindungen", erklärt Beigl. Grund für die extrem hohe Zahl an
Baustellen ist die Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr,
weshalb viele Sanierungsarbeiten vorgezogen wurden. Auffallend in der
ÖAMTC-Statistik: Rund 60 Prozent der Baustellen-Staus waren auf
Unfälle zurück zu führen und nicht etwa auf Kapazitätseinschränkungen
durch Fahrstreifensperren. Um in Hinkunft Mega-Staus nach Unfällen
bei Baustellen zu vermeiden, fordert der Club die Forcierung der
Installation von telematischen Stauwarnanzeigen, um den Verkehr
rechtzeitig auf geeignete Ausweichrouten umzuleiten.
Beliebtester Tag für die Fahrt in den Urlaub war auch im Sommer
2007 der Samstag. 20 Kilometer Stau vor dem Nordportal des Tauern
Tunnels auf der A10 waren keine Seltenheit, Höhepunkt war eine vom
ÖAMTC am 14. Juli gemeldete 30 Kilometer lange Blechschlange. Eine
Länge, die sonst nur zu Pfingsten erreicht wird. Unverändert
geblieben ist auch die Angewohnheit deutscher Urlauber, in der Nacht
zum Urlaubsziel aufzubrechen. Dadurch erklären sich die stundenlangen
Verzögerungen bereits ab 2 Uhr Früh. Relativ neu hingegen ist eine
deutlich bemerkbare Flexibilität bei der Rückreise. "Die Menschen
orientieren sich zunehmend am Wetter. Ist die Prognose schlecht, wird
der Urlaub vorzeitig abgebrochen", meint Club-Experte Beigl. Aus
diesem Grund waren Verzögerungen Richtung Norden - etwa vor dem
Katschberg Tunnel - unter der Woche nahezu gleich lang wie am
traditionellen Rückreisetag Sonntag.
AVISO AN DIE REDAKTIONEN:
Fotos der ÖAMTC-Stau-Berater im Einsatz finden Sie im
Online-Foto-Archiv auf der Homepage des Clubs unter
www.oeamtc.at/presse
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAC






