- 31.08.2007, 10:00:47
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Neuer Verwaltungsleiter AUVA Unfallkrankenhaus Lorenz-Böhler: Norbert Graß löst Josef Vaculik ab
Wien (OTS) - Mit 1. September 2007 löst Norbert Graß,
Personalstellenleiter der AUVA Landesstelle Wien, Josef Vaculik, den
bisherigen Verwaltungsleiter des AUVA Unfallkrankenhauses Lorenz
Böhler ab. Vaculik geht nach rund 30 Jahren in der Kollegialen
Führung des Unfallkrankenhauses und nach 44 Jahren bei der AUVA in
Pension. Sein Nachfolger sieht in der Erhaltung des hohen
Qualitätsstandards trotz wachsendem Kostendrucks die Herausforderung
für seine berufliche Zukunft.
Während seiner rund 30-jährigen Laufbahn bei der AUVA beschäftigte
sich Norbert Graß (50) mit dem Personal- und Leistungswesen, sowie
mit der Aus- und Weiterbildung. Seit Juli 2003 war Graß als
Personalstellenleiter der AUVA Landesstelle Wien für die insgesamt
rund 1.200 Mitarbeiter der Landesstelle sowohl in Wien, als auch in
den Außenstellen St. Pölten und Oberwart sowie in den
Unfallkrankenhäusern Lorenz Böhler und Meidling zuständig. Von 1991
bis 2003 betreute er als Schulungsreferent der Landesstelle Wien die
Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in Burgenland,
Niederösterreich und Wien sowie wichtige neue Projekte, zum Beispiel
den Aufbau und die Eröffnung der Außenstellen in St. Pölten und
Oberwart im Jahre 1999, oder die Einführung und Abwicklung des
Pflegepreises. Seit Jahren ist er ein enger und verlässlicher
Mitarbeiter der Direktion der Landesstelle Wien mit ausgezeichneten
Kenntnissen der AUVA Struktur und des auf den vier Säulen -
Prävention, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und Leistungswesen -
basierenden Aufgabenspektrums sowie des Gesundheitswesens in
Österreich.
Der neue Karriereschritt zum Verwaltungsleiter und Mitglied der
Kollegialen Führung des UKH Lorenz Böhler bringt für Graß operative
Verantwortung und eine große Herausforderung: Gemeinsam mit dem
Ärztlichen Leiter, Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Hertz, und der
Pflegedienstleiterin, DKGS Irene Walgram, will er sich um - zumindest
- die Beibehaltung des hohen Qualitätsstandards trotz zunehmenden
Kostendrucks bemühen. Energie- und Einkaufsoptimierung, Einführung
modernster EDV-Unterstützung für Facility-Management,
Intensivstation, OP-Daten-, Entlassungsmanagement sowie
Teleradiologie sind nur einige Vorhaben, die es in der nächsten Zeit
zu realisieren gilt.
Eine große Bewährungsprobe ist ab 2013 in Sicht: die umfassende
Modernisierung des 1972 eröffneten Hauses in der Donaueschingenstraße
oder eine allfällige Einbindung der Unfallheilbehandlung in das von
der Stadt Wien geplante SMZ-Nord und damit eine neue Funktion des
vorhandenen Gebäudes. Zum Verwaltungsbereich des AUVA
Unfallkrankenhauses Lorenz Böhler gehören 120 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Verwaltung und Haustechnik.
Privat spielt die Familie - der gebürtige Niederösterreicher hat
eine Tochter - eine wichtige Rolle, gefolgt vom Tennis und anderen
Hobbies.
Das Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) versorgt in 1200 Wien,
Donaueschingenstraße 13, pro Jahr rund 60.000 Patienten, davon rund
6.400 stationär - durchschnittliche Verweildauer 7,8 Tage. Rund 25
Prozent aller Verletzungsopfer im Wiener Raum werden hier nach den
modernsten medizinischen, medizintechnischen Methoden und
Pflegetechniken behandelt. Durchschnittlich betreuen rund 445
Personen die Patientinnen und Patienten. Zum Ärztlichen Bereich
gehören Fach- und Turnus-Ärzte, Röntgen- und Laborpersonal, Physio-
und Ergotherapeuten. Im Pflegebereich sind rund 200 diplomierte
Schwestern und Pfleger sowie diverse Helfer tätig. Zur Verwaltung und
Haustechnik gehören 120 Mitarbeiter. Das AUVA-UKH Lorenz Böhler hat
128 Betten und eine Bettenauslastung von 107 Prozent. Der jährliche
Bruttoaufwand beträgt rund 40 Millionen Euro.
Das AUVA Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler ist im Internet unter
www.auva.at/ukhboehler zu finden.
Rückfragehinweis:
und Foto:
Gabriela Würth, GWK,
Tel.: 02242-38300, 0676-33 24 879
E-Mail: [email protected]
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