• 08.08.2007, 12:49:01
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  • OTS0134 OTW0134

Diakonie: Politische Absichtserklärung zu Freiwilligem Sozialen Jahr positiv

Chalupka fordert rechtliche Absicherung durch Freiwilligengesetz

Wien (OTS) - Die Diakonie sieht die politischen
Absichtserklärungen zur Finanzierung des Freiwilligen Sozialen Jahres
positiv. Diakonie Direktor Michael Chalupka schränkt aber ein: "Die
Lösung einer andauernden Anerkennung des Engagements junger Menschen
im Rahmen des diakonischen und Freiwilligen Sozialen Jahres steht
freilich noch aus. Die derzeitige Sonderrichtlinie und ihre
Fortsetzung bis Jahresende ist weiterhin nur eine
Behelfskonstruktion. Ein, in Österreich noch immer fehlendes
Freiwilligengesetz, wie es für das Freiwillige Soziale Jahr in der
BRD oder für freiwillige Dienste in Italien und Spanien besteht, kann
es nicht ersetzen."

Laut Chalupka soll die Bundesregierung die verbleibende Zeit bis
Ende des Jahres dazu nutzen, ein Freiwilligengesetz zu schaffen, das
die Auszahlung der Familienbeihilfe auch bei freiwilligem sozialem
Engagement genauso ermöglicht, wie für Jugendliche in Ausbildung oder
Arbeitslosigkeit.
Die Diakonie schlägt eine interministerielle Arbeitsgruppe unter
Einbeziehung der Träger des Diakonischen und Freiwilligen Sozialen
Jahres vor, da diese schon jahrelang an Konzepten für eine solche
gesetzliche Regelung arbeiten.

Rückfragehinweis:

Mag. Bettina Klinger/Diakonie Österreich 
   Leitung Kommunikation 
   Tel: 409 80 01-14 
   Mobil: 0664 / 314 93 95 
   E-Mail: [email protected] 
   www.diakonie.at

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