• 05.08.2007, 09:33:03
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ÖVP-Sommertour „Österreich erfahren“: Molterer: Ziel der ÖVP ist es, im Jahr 2010 wieder den Bundeskanzler zu stellen - BILD

Die siebte Etappe der ÖVP-Sommertour führt heute nach Sierning, den Heimatort von ÖVP-Bundesparteiobmann Molterer – „Die ÖVP-Sommertour ’Österreich erfahren’ bedeutet bei den Menschen zu sein

Kremsmünster, 05. August 2007 (ÖVP-PD) Die siebte Etappe führt
die ÖVP-Klima-Radler heute von Kremsmünster nach Sierning, den
Heimatort von ÖVP-Bundesparteiobmann Mag. Wilhelm Molterer. Von
Sierning gehts weiter nach Wolfern. Mit von der Partie sind neben
Wilhelm Molterer ÖVP-Bundesgeschäftsführerin Michaela Mojzis, JVP-
Bundesobfrau Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, dem Jung-Mandatar August
Wöginger, dem Nationalrat Walter Murauer und dem Bundesrat Mag.
Bernhard Baier sowie mehr als 50 Radler/innen. Von Wolfern geht es
dann über Hofkirchen und St. Florian weiter nach Enns, wo die
siebte Etappe bei einem Heurigen gemütlich ausklingen wird. ****

„Die ÖVP-Sommertour ’Österreich erfahren’ bedeutet schlicht und
einfach bei den Menschen zu sein – vom Boden- bis zum Neusiedlersee
durch alle Bundesländer“, so ÖVP-Bundesparteiobmann Molterer bei
der gestrigen Abendveranstaltung im Stift Kremsmünster vor rund 80
Gästen. „Man erfährt dabei sehr viel: die Sorgen, die Ziele und
auch die Visionen, die die Menschen haben. Das heißt eigentlich
Volkspartei: Mitten im Leben bei den Menschen zu sein und für den
Erfolg zu arbeiten“, so Molterer.

„Wir brauchen kein Doping, denn wir haben ein Ziel, und das
reicht uns als Motivation“, spielte Molterer auf die „Tour de
France“ an. Mit der Sommertour „Österreich erfahren“ habe sich die
ÖVP auch inhaltliche Ziele gesteckt: Es gehe dabei nicht nur um
Klimaschutz, sondern auch um ein gesellschaftspolitische Modell
dahinter. „Es geht dabei um die Schöpfung und Nachhaltigkeit, und
dass wir im Einklang mit den Bedürfnissen, Wünschen, Sorgen und
Probleme der Menschen leben“, betonte Molterer.

„Wir brauchen natürlich eine starke Wirtschaft, aber das
alleine reicht uns nicht. Wir brauchen auch eine menschliche
Gesellschaft, wo wir dem Schwächeren und dem Langsameren die Chance
zum Mitkommen geben.“ Aber es sei kein geeignetes Rezept, dass alle
langsamer werden, sondern dass „wir die Kraft und Stärke für dieses
soziale Engagement haben, den Schwächeren und Langsamen mitzunehmen
und mitzuziehen“.

Das geographische Ziel der ÖVP-Sommertour sei der
Neusiedlersee. „Das Ziel der Politik der ÖVP ist nach einer
nächsten Nationalratswahl im Jahr 2010, wieder den Bundeskanzler zu
stellen. Dafür arbeiten wir und dafür treten wir in die Pedale. Wir
brauchen dazu kein Doping, denn unsere Motivation und unsere
Aufgabe heißt ‚gute Arbeit’ für Österreich“, schloss Molterer.

In seinem Statement begrüßte der „Hausherr“, Landeshauptmann
Dr. Josef Pühringer, die ÖVP-Klima-Radler. „Nach 62 Jahren Zweite
Republik komme ein Bundesobmann der Österreichischen Volkspartei
aus Oberösterreich“, begrüßte Pühringer seinen Landsmann Molterer.
„Wir sind stolz darauf und wir setzen auf dich. Denn es ist gerade
in einer Großen Koalition wichtig, dass es jemanden gibt, der in
dieser Koalition den Kurs hält, und der das, was die ÖVP ausmacht,
auch entsprechend markant vertritt“, gab Pühringer dem Vizekanzler
mit auf den Weg.

Die ÖVP habe schwierige Koalitionsverhandlungen geführt. „Wer
sich an dieses Koalitionsverhandlungen hält, der hat mit der ÖVP
kein Problem“, so Pühringer an die Adresse des Koalitionspartners.
Wer aber glaube, durch die Hintertür eine linke Politik einführen
zu können, die im Koalitionsübereinkommen nicht vereinbart sei,
wird mit der ÖVP Probleme bekommen. „Wir werden auf der Hut sein,
dass aus einem erfolgreichen rot-weiß-roten Österreich kein rotes
Österreich gemacht wird. Auch das ist die Aufgabe der ÖVP in dieser
Koalition.“

Der Landeshauptmann strich weiters die jüngsten
Arbeitsmarktdaten hervor. „Wir haben in Oberösterreich
Vollbeschäftigung, zu der sich die ÖVP immer bekannt hat“, so
Pühringer. Wenn nun manche Politiker meinen, man müsse ein Recht
auf das Nicht-Arbeiten verankern, dann gehe das an den Menschen
vorbei. „Das Recht auf Nicht-Arbeiten wird es mit der ÖVP nicht
geben. Die Menschen wollen einen Beitrag zum Gelingen der
Gesellschaft leisten“, so Pühringer.

JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann wies in ihrem Statement auf
die Verantwortung der jungen Generation hin. „Wenn wir jungen
Menschen verantwortlich sind, das Pensions- und Gesundheitssystem
fit zu machen, so sind wir natürlich auch für die Umwelt
verantwortlich. „Auf der ÖVP-Sommertour ‚Österreich erfahren’
strampeln wir uns für die Umwelt ab. Wir möchten die Österreicher
wachrütteln, dass Energiesparen auch Kostensparen bedeutet“, so
Fuhrmann weiter. Fuhrmann verwies in diesem Zusammenhang auf die
JVP-Klimabroschüre „Sind wir noch zu retten? Klimaschutz beginnt zu
Hause“ und auf die Homepage der ÖVP-Jung-Mandatare
www.buntschwarz.at, wo zahlreiche Tipps und Informationen zum
Klimaschutz zu finden sind.

Als konkretes Beispiel verwies der ÖVP-Jung-Mandatar August
Wöginger das von der JVP geforderte „Klima-Pickerl“ auf
Lebensmittel. Dabei präsentierte Wöginger zwei Körbe voll mit
Lebensmitteln. Der eine Korb mit wahllos gekauften Lebensmitteln,
die einen Weg von 27.165 km zurücklegten. Der zweite Korb war mit
bewusst gekauften Lebensmitteln gefüllt, die „nur“ einen Weg von
2.912 km zurücklegten. „Klimaschutz beginnt bei jedem einzelnen von
uns, und jeder einzelne kann mit einfachsten Mitteln dazu
beitragen“, schloss Wöginger.

Fotohinweis: Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie im ÖVP-
Fotodienst unter http://www.oevp.at/fotodienst

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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