• 26.07.2007, 15:14:10
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Kerngeschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten treibt weiterhin das Wachstum bei Boehringer Ingelheim

Wien (OTS) - Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat auch
im ersten Halbjahr 2007 ein gutes Geschäftsergebnis erzielt und sein
Wachstum fortgesetzt. Das Unternehmen wuchs um +2,1% auf Euro-Basis
gegenüber 5.296 Mio. EUR im Vorjahr und erzielte Umsatzerlöse von
5.407 Mio. EUR. Währungsbereinigt wurde ein Wachstum von +7,5%
erzielt.

Die globalen Kernprodukte, wie etwa SPIRIVA(R), MICARDIS(R) und
MIRAPEX(R)/SIFROL(R), zeigten ein starkes Geschäftsergebnis und
trieben das Wachstum. Erwartungsgemäß fiel die Wachstumsrate im
ersten Halbjahr dieses Jahres schwächer als im Vorjahr aus, vor allem
durch generischen Wettbewerb. Dies gilt für MOBIC(R) in den USA und
für ALNA(R) in Europa.

Obwohl auch der starke Euro gegenüber dem US-Dollar und dem
japanischen Yen signifikant zur Verlangsamung des Wachstums
beigetragen hat, konnte ein Betriebsergebnis von 1.001 Mio. EUR
erzielt werden, gegenüber 1.033 Mio. EUR im Vorjahr. Die operative
Umsatzrendite ging im Vergleich zum Vorjahr nur leicht von 19,5% auf
18,5% zurück.

"Unser Wachstum wird maßgeblich durch unsere innovativen
Medikamente getrieben, die aufgrund ihres Wertes für die Patienten
gut angenommen werden. Dadurch konnten wir im ersten Halbjahr trotz
negativer Einflüsse wie der Einführung von Generika zu MOBIC(R) in
den USA und ungünstigen Währungseffekten, eine gute
Geschäftsentwicklung erzielen und unseren strategischen Wachstumskurs
fortsetzen," sagte Dr. Alessandro Banchi, Sprecher der
Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim und verantwortlich für
den Unternehmensbereich Pharma-Marketing und Vertrieb. "Wesentlich
dabei war, dass wir in den USA sowie in Europa und Asien unser
Wachstum weiter fortsetzen konnten, und wir erwarten zum Jahresende
2007 wieder eine währungsbereinigte zweistellige Wachstumsrate und
eine operative Umsatzrendite von rund 20%," sagte Dr. Banchi.

Das Kerngeschäft von Boehringer Ingelheim sind die
verschreibungspflichtigen Medikamente (Prescription Medicines, PM),
welche für rund 80% der gesamten Erlöse des Unternehmens
verantwortlich sind. Diese Medikamente erzielten einen Umsatz von
4.310 Mio. EUR in den ersten sechs Monaten und wiesen eine Steigerung
um +2,6% auf Euro-Basis (+8,4% währungsbereinigt) gegenüber dem
Vorjahr auf.

Die verschreibungspflichtigen Medikamente zeigten für das
USA-Geschäft aufgrund des generischen Wettbewerbes bei MOBIC(R) auf
Euro-Basis einen Rückgang der Erlöse um -3,7% auf 1.932 Mio. EUR.
Währungsbereinigt konnte ein Wachstum von + 4,1% verzeichnet werden.

Die Region Asien/Australien/Afrika erzielte Umsatzerlöse von 713
Mio. EUR und expandierte um +3,3% auf Euro-Basis (+12,3%
währungsbereinigt) gegenüber dem Vorjahr. Wegen der Yen-Schwäche
erzielte Japan auf Euro-Basis eine +0,8%ige Steigerung der
Umsatzerlöse auf 424 Mio. EUR. Währungsbereinigt stellte sich Japan
erneut als ein Haupttreiber dar mit einem erfreulichen Wachstum von
+12,6%.

In Europa erzielte Boehringer Ingelheim einen Umsatzerlös von
1.182 Mio. EUR mit einem Wachstum von +9,1% auf Euro-Basis (+8,9%
währungsbereinigt). Hierbei blieb Deutschland der größte europäische
Markt für Boehringer Ingelheim mit einem Wachstum von +3,7% und
Umsatzerlösen von 234 Mio. EUR.

Auf Atemwegsprodukte entfällt mit 37% der größte Anteil an den
Umsatzerlösen des Geschäftes mit verschreibungspflichtigen
Medikamenten. So verbuchte SPIRIVA(R), zur Behandlung der
chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankung (COPD), im ersten Halbjahr
2007 wieder einen kräftigen Anstieg um +32.5% gegenüber dem Vorjahr
und erzielte damit einen Umsatz von 847 Mio. EUR.

Das führende kardiovaskuläre Produkt MICARDIS(R), ein Medikament
zur Behandlung erhöhten Blutdruckes, erzielte eine deutliche
Umsatzsteigerung von +17,8% gegenüber dem Vorjahr auf 563 Mio. EUR.

Für urologische Erkrankungen ist FLOMAX(R)/ALNA(R) zur Behandlung
der gutartigen Prostatavergrößerung auf dem Markt. Das Medikament
wies eine Wachstumsrate von +16,6% gegenüber dem Vorjahr und einen
Umsatz von 522 Mio. EUR auf.

Im Gebiet der Erkrankungen des zentralen Nervensystems erzielte
MIRAPEX(R)/SIFROL(R) zur Behandlung des Morbus Parkinson und des
Syndroms der unruhigen Beine, mit einem Umsatzanstieg auf 298 Mio.
EUR (+14,3% über dem Vorjahr) eine erfreuliche Entwicklung.

MOBIC(R) im Gebiet der entzündlichen und immunologischen
Erkrankungen zur Schmerztherapie bei Arthritis, hat aufgrund des
Markteintrittes generischer Konkurrenz in den USA zur Mitte des
vergangenen Jahres erwartungsgemäß einen starken Einbruch der Erlöse
hinnehmen müssen. Das Medikament verbuchte Umsätze von 122 Mio. EUR
im Vergleich zu Vorjahresumsätzen von 454 Mio. EUR.

Das Selbstmedikationsgeschäft (Consumer Health Care, CHC) mit
einem Anteil von 10,4% an den Gesamterlösen des Unternehmens,
entwickelte sich positiv mit einem Wachstum von +7,4% auf Euro-Basis
(+12,5% währungsbereinigt) auf 560 Mio. EUR. Die Akquisition von
ZANTAC(R) in den USA zur Therapie und Prophylaxe des Sodbrennens, die
in den Umsätzen des Vorjahres noch nicht enthalten war, bildete dabei
den Hauptwachstumstreiber.

Das Tiergesundheitsgeschäft erzielte gute Fortschritte im Bereich
der Kernsegmente Schwein und Kleintiere. Das Geschäft verbuchte ein
Wachstum von +7,3% auf Euro-Basis (+10,7% währungsbereinigt) mit
einem Erlös von 195 Mio. EUR. Insbesondere durch die Einführung des
Impfstoffes Ingelvac(R) CircoFLEXTM gegen die Krankheit PCVAD
(Porcine Circovirus 2 associated Disease) in den USA und Kanada
konnte das Wachstum im Schweinesegment gesteigert werden. Besonders
erfreulich ist daher die positive Geschäftsentwicklung in den USA mit
einem währungsbereinigten Wachstum von +11% gegenüber dem Vorjahr.
Auch unsere anderen Kernprodukte Metacam(R), Vetmedin(R) und
Enterisol(R) Ileitis konnten in vielen Regionen zweistellige Zuwächse
gegenüber dem Vorjahr verbuchen.

Das Geschäft der Biopharmazie ging, bedingt durch erwartete
Sondereffekte um -11,5% gegenüber dem Vorjahr auf 196 Mio. EUR
zurück.

Auch in diesem Jahr bildete das Unternehmenswachstum die Basis zur
Schaffung neuer Arbeitsplätze. Im Vergleich zum Halbjahr des
Vorjahres wuchs die Mitarbeiterkapazität bei Boehringer Ingelheim um
+1.406 (+3,8%) auf 38.351.

Link zu den Finanzkennzahlen 2007 des Unternehmensverbandes:
http://www.ots.at/redirect.php?Kennzahlen

Das internationale Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ist in
Österreich stark engagiert und mit dem Boehringer Ingelheim Regional
Center Vienna sowie dem Grundlagen-Forschungsinstitut für Molekulare
Pathologie Wien (IMP) vertreten. Als "Regional Center Vienna, Central
& Eastern Europe" trägt Boehringer Ingelheim Österreich nicht nur die
Geschäftsverantwortung für den österreichischen Markt, sondern für
insgesamt 30 Länder in Mittel- und Osteuropa. Kerntätigkeitsfelder
des Unternehmens sind die Betreuung des Pharmageschäftes (Humanpharma
und Tiergesundheit) sowie die Durchführung klinischer Studien in
Österreich, Mittel- und Osteuropa. Der Standort Wien ist weiters
Zentrum für Krebsforschung sowie eines der beiden Zentren für
biopharmazeutische Entwicklung und Produktion im internationalen
Unternehmensverband. Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna,
Central and Eastern Europe erzielte im Geschäftsjahr 2006
Gesamterlöse in der Höhe von 445,6 Mio. EUR und beschäftigte in
Österreich und Osteuropa insgesamt 1991 Mitarbeiter.

Rückfragehinweis:

Boehringer Ingelheim Austria GmbH
   Kommunikation
   Dr. Boehringer-Gasse 5 - 11
   A-1121 Wien
   Tel.: 01/80105-0
   Fax:  01/8040823
   
   Pressestelle:
   
   Mag. Inge Homolka,   Dw 2230
   Mag. Andreas Thaler, Dw 2444

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