OTS0155 / 25.07.2007 / 16:20 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Microsoft Österreich GmbH
Stichworte: Computer / Internet / Konsumenten / Sicherheit / Software / Unternehmen


"Sicherheit im Internet macht keine Sommerpause" =


   Wien (OTS) - Cyber-Kriminelle kennen keine Sommerpause. Umso
wichtiger ist Information auch in den Sommermonaten, um den
Internet-Anwendern die wichtigsten Sicherheitsregeln stets präsent zu
halten. Die Initiative Sicher-im-Internet (www.sicher-im-internet.at)
hat heute daher aktuelle Details zur Internet-Sicherheit vorgestellt,
neueste Zahlen und auf ausgewählte Maßnahmen von Sicher-im-Internet
im Jahr 2007 präsentiert. Dr. Erwin Buchinger, Bundesminister für
Konsumentenschutz, präsentierte ausgewählte Konsumentenschutz
Aktivitäten rund um Sicherheit im Internet. Microsoft Österreich und
die Partnerunternehmen von Sicher im Internet Bank Austria
Creditanstalt, eBay Austria, nic.at und UPC zeigten außerdem
ausgewählte neue Sicherheits-Ansätze und Lösungen.
   "Sicherheit im Internet ist wie die Handhabung eines
Sicherheitsgurtes beim Autofahren - da gibt es keine Sommerpause",
erklärt Herbert Schweiger, Geschäftsführer von Microsoft Österreich
und Initiator der Initiative Sicher-im-Internet.at. Schweiger weist
damit auf einen oft wenig beachteten Umstand hin: Cyber-Kriminelle
machen keine Sommerpause. Ganz im Gegenteil haben in den letzten
Jahren die Kriminaldelikte im IT-Bereich deutlich zugelegt. Das
Spektrum reicht hier heute vom Betrug über Drohungen und Erpressungen
bis hin zu Attacken gegen ganze IT-Infrastrukturen und im schlimmsten
Fall bis ins terroristische. Schadprogramme wie Würmer oder Spyware
werden immer besser programmiert und durch Methoden des "Social
Engineerings" verstärkt. So werden heute potenzielle Opfer schon viel
gezielter und persönlicher dazu verleitet, E-Mail Anhänge zu öffnen
oder Daten weiter zu geben. Allein 2006 gab es in Österreich 381
offiziell gemeldete Phishing Fälle - die Dunkelziffer ist deutlich
höher.
   "Nur wer sich absichert und danach zuerst denkt bevor er klickt,
kann mit Gefahren aus dem Internet richtig umgehen", so Schweiger. Um
dafür kontinuierlich Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen,
um starke Akzente im Bereich IT-Sicherheit in Österreich zu setzen
und langfristige Verbesserungen für die heimischen PC und Internet
Anwender zu bewirken wurde Sicher-im-Internet.at 2005 gegründet.
Initiiert von Microsoft Österreich umfasst Sicher-im-Internet.at
heute die Partner Bank Austria Creditanstalt, eBay Austria, UPC und
nic.at. Unterstützt wird die österreichweite Sicherheitsinitiative
zudem von Organisationen wie dem BM.I, den Wiener Kinderfreunden, der
OCG, Seniorkom, Saferinternet.at, der Jungen Wirtschaft oder der WKO.
Die Zielgruppe der Initiative steigt in Österreich kontinuierlich:
Rund 4,5 Millionen Österreicher sind mittlerweile im Internet aktiv,
3,7 Millionen davon sind Intensivnutzer, d.h. sie setzen das Internet
mehrmals die Woche ein. Vier von zehn Österreichern (rd. 2,8
Millionen) haben bereits online gekauft oder bestellt. 
Konsumentenschutz im Internet ist ein zentrales Thema für Wirtschaft
und Politik.
   Der Schutz der Konsumenten im Internet ist damit in den letzten
Jahren zu einem Thema geworden, das Wirtschaft und Politik fordert:
"Das Problem der organisierten Cyber-Kriminalität lässt sich nur
länderübergreifend lösen. Aber diese neue Art der Kriminalität
erfordert auch einen umfangreicheren Konsumentenschutz. Hier und bei
der lokalen Bewusstseinsbildung sind lokale Wirtschafts- und
Politik-Initiativen gefordert", so Herbert Schweiger.
   Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger ist sich dieses
wichtigen Bereichs bewusst und arbeitet in Abstimmung mit seinen
internationalen Partnern an neuen Maßnahmen: Er möchte mit
Informationsoffensiven und der Schaffung von klaren rechtlichen
Rahmenbedingungen die Situation für Internet-Anwender verbessern:
"Konsumenten werden allzu oft über die intransparente Gestaltung
einer Website in die Irre geführt oder zu unbedachten
Geschäftsabschlüssen verleitet. Durch gezielte rechtliche
Vorschriften muss sichergestellt werden, dass Konsumenten Verträge im
Internet nur dann abschließen, wenn sie zuvor alle nötigen
Informationen wie Produkt, Kosten, Geschäftsbedingungen in
transparenter Form erhalten haben." 
Wichtige Konsumentenschutz Impulse aus Österreich zur europaweiten
Bekämpfung von organisierter Internet-Betrügerei.
   Buchinger sieht Konsumentenschutz im Internet nicht ausschließlich
als österreichisches, sondern viel mehr als europäisches Phänomen.
"Der organisierten Internet-Betrügerei kann nur auf europäischer
Ebene Einhalt geboten werden. Viele Transaktionen werden von
österreichischen Konsumenten grenzüberschreitend  durchgeführt. Wir
werden sinnvolle Rahmenbedingungen nur auf europäischer Ebene
umsetzen können. 
   Auch die Wirtschaft ist kontinuierlich aktiv, um die heimischen
Internet Anwender auf den sicheren Umgang mit PC und Internet
vorzubereiten. Die Erfolge zeigen sich anhand der in den letzten
Jahren kontinuierlich steigenden Sicherheitswerten: So setzen rund
90% der PC Anwender im deutschsprachigen Raum mittlerweile Antiviren
Software ein. Mehr als die Hälfte aller Anwender verwendet eine
Personal Firewall. Mehrheitlich nutzen die Österreicher auch bereits
die von Softwareherstellern angebotenen Aktualisierungen für ihre
Software. 
Sicher-im-Internet 2007: Umfangreiches Informationsprogramm auch im
dritten Jahr der Initiative.
   Sicher-im-Internet.at führt seine bewährten Informationsangebote
in aktualisierter Form weiter. So wurden im ersten Halbjahr 2007
erneut kommunikative Impulse (Öffentlichkeitsarbeit und Werbung) und
Informationsveranstaltungen für ausgewählte Zielgruppen (Kinder,
Unternehmen, Senioren etc.) durchgeführt. Damit liegt der Schwerpunkt
der Initiative auch im dritten Jahr auf zielgruppengenauer
Information. Für das zweite Halbjahr sind neue und überarbeitete
Informationsbroschüren und ein Relaunch des Sicherheitsportals
www.sicher-im-internet.at geplant. Dieses konnte seit 2005 mehr als 4
Millionen Hits verzeichnen. Rund 180.000 Anwender haben das Portal
besucht. Zudem sind österreichweite Informations-Veranstaltungen für
Konsumenten und Unternehmen vorgesehen. Abgerundet wird auch das
zweite Halbjahr 2007 durch kommunikative Aktivitäten,
Medienkooperationen und Internet-Werbung. Zum Jahresende ist zudem
ein eigenes Sicher-im-Internet Buch geplant.
   "Wir haben uns vorgenommen, ein entsprechend sichereres
Bewusstsein bei den heimischen Internet Anwendern zu schaffen.
Sicher-im-Internet.at hat deshalb auch im dritten Jahr seines
Bestehens ein umfangreiches Paket geschnürt. Wir haben in den letzten
zweieinhalb Jahren mit Sicher-im-Internet bereits viel erreicht: Mit
den Maßnahmen unserer Partner und kontinuierlicher Kommunikation zum
Thema Sicherheit im Internet wird es uns gelingen, noch mehr
Vertrauen in internetgestützte Dienstleistungen zu schaffen und zu
einer nachhaltig sicheren Informationsgesellschaft und -wirtschaft
beizutragen", fasst Herbert Schweiger die Ziele zusammen, die sich
Sicher-im-Internet.at gesetzt hat.
Rückfragehinweis:
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   Microsoft Österreich 
   Thomas Lutz
   Am Europlatz 3, 1120 Wien 
   Tel.: +43 (1) 61064-145
   Fax:  +43 (1) 610 64-200
   thomas.lutz@microsoft.com
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