• 18.07.2007, 11:45:31
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Caritas-Präsident Küberl fordert Bleiberecht für gut integrierte Fremde

Aktuelle Debatte berge Chance zu einer humanen Lösung für die Betroffenen

Wien (OTS) - "Gut, dass hier endlich Bewegung in die Sache kommt
und zwar zugunsten von Menschen, die es bisher wahrlich nicht leicht
im Leben hatten" begrüßt Caritas-Präsident Franz Küberl die aktuellen
Debattenbeiträge des Bundeskanzlers und der Wirtschaftskammer
Österreich zu einem Bleiberecht für MigrantInnen und
Langzeit-AsylwerberInnen. Die auch immer wieder in den Medien
aufgezeigten Härtefälle hätten gezeigt, dass derzeit oftmals
Unverständnis und Unmenschlichkeit regierten, so der
Caritas-Präsident: "Gott sei Dank steigt die Chance, das das nun
überwunden wird."

Küberl erneuerte bei dieser Gelegenheit die Forderung, dass gut
integrierte MigrantInnen und AsylwerberInnen, die bereits fünf Jahre
und länger in Österreich leben, ein generelles Bleiberecht erhalten.

Ins selbe Horn wie UNHCR und WKÖ stößt Küberl bei einem rascheren
Zugang zum Arbeitsmarkt für AsylwerberInnen:"Nach sechs Monaten
sollten die Betroffenen arbeiten dürfen. Zum einen können die
AsylwerberInnen damit selbst etwas Geld verdienen und zum anderen
zusätzliche Qualifikationen erwerben."

Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel.: (++43-1) 48831/417

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