• 11.07.2007, 09:25:58
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Lymphologie Wolfsberg wird ausgebaut

LR Schantl: Meilenstein in der Kärntner Gesundheitsversorgung - Intensive Verhandlungen mit Hauptverband der Sozialversicherungsträger erfolgreich abgeschlossen

Klagenfurt (LPD) - Einen wichtigen Erfolg im Bereich des
öffentlichen Gesundheitswesens konnte heute, Mittwoch, Kärntens
Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Wolfgang Schantl
vermelden: "Nach langen, persönlichen und teils schwierigen
Verhandlungen mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger wird
die 40 Betten-Lymphologie am LKH Wolfsberg zu einem österreichweit
einzigartigen Kompetenzzentrum für Lymphologie mit 80 Betten
ausgebaut." Auch Vigaun in Salzburg und Walchsee in Tirol hatten sich
um den Ausbau einer lymphologischen Abteilung bemüht. Schantl konnte
den Hauptverband jedoch von Qualität und Know how der von Walter
Döller geleiteten lymphologischen Abteilung überzeugen und den
Zuschlag für Kärnten erreichen.

Erfreut zeigt sich auch LHStv. Gaby Schaunig, die im monatelangen
Tauziehen zwischen dem Hauptverband und dem Land Kärnten durch
Gespräche mit Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, der sich bei den
Entscheidungsträgern im Hauptverband für Wolfsberg einsetzte,
ebenfalls zur Realisierung beigetragen hat: "Dieser Ausbau der
Lymphologie kommt nicht nur den Patienten zugute, er ist auch von
großer wirtschaftlicher Bedeutung für den gesamten Unterkärntner
Raum."

Schantl, der sich seit seinem Amtsantritt um eine Realisierung
dieses Vorhabens persönlich eingesetzt hat, sieht in der
Verwirklichung einen Meilenstein in der Kärntner
Gesundheitsversorgung. Denn der Ausbau der Lymphabteilung bedeute
nicht nur eine nachhaltige Sicherung des Krankenhausstandortes
Wolfsberg und der 670 Arbeitsplätze, sondern für Patienten aus
Kärnten, den anderen Bundesländern und dem benachbarten Ausland auch
eine enorme Verbesserung und nicht zuletzt die Schaffung von
zusätzlichen Arbeitsplätzen, so Schantl, der - auch aus seinen
Erfahrungen als Arzt - weiß, dass sich unzumutbar lange Wartezeiten
bei diesen Patienten, die ohnehin ein schweres Leid tragen, negativ
auf den Behandlungserfolg auswirken.

Nun wird das Kompetenz-Zentrum für die Behandlung von
Lymphödempatienten am LKH Wolfsberg, das alle international
anerkannten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bzw.
Vorhaltungen bestens erfüllt, bisher aber nur mit einer kleinen Akut-
sowie einer ausbaufähigen Rehabilitationsschiene ausgestattet war, zu
einer bedeutenden Lymphklinik ausgebaut. "Dadurch wird das
gegenwärtig vorhandene Versorgungsdefizit von Lymphödempatienten
aufgehoben und die vorhandene hohe, auch international anerkannte
Qualität und Kompetenz zum Wohle der Patienten noch mehr Betroffenen
helfen", freut sich Schantl, der als nächsten Schritt die
Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft KABEG damit beauftragen wird,
ein Raum- und Funktionsprogramm sowie ein Personalkonzept für den
Ausbau der Lymphabteilung am LKH Wolfsberg auszuarbeiten.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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