• 06.07.2007, 12:37:17
  • /
  • OTS0135 OTW0135

Lösung bitte warten

Sozialpartner verplanen zusätzliches Geld der OÖ Beitragszahler in Wien

Linz (OTS) - "Die Einigung der österreichischen Sozialpartner über
die zukünftige Gestaltung der Sozialversicherungsbeiträge ist ein
erster Schritt in die richtige Richtung," meint OÖGKK-Obmann Alois
Stöger. "Viele Punkte des Programms werden von der OÖGKK positiv
bewertet, so zum Beispiel das Gleichbleiben des
Krankenversicherungs-beitrages für die Arbeiter selbst, die Erhöhung
um 0,15 Prozent tragen die Dienstgeber." Die Erhöhung bei den
Angestellten fällt moderat aus (0,075 Prozent). Bei den
Verwaltungskosten sieht sich die OÖGKK bereits dort, wo andere
Gebietskrankenkassen erst hinmüssen: "Der jahrelange Aufnahmestopp
und umfangreiche Sparmaßnahmen haben in Oberösterreich jene
Einsparungen bereits erbracht, die anderswo erst erarbeitet werden
müssen", so Stöger. Kritischer sieht der OÖGKK-Obmann die Verwendung
der zusätzlichen Beitragseinnahmen aus Oberösterreichischer Sicht:
Diese verschwinden im Ausgleichsfonds und sind damit für die
OÖGKK-Versicherten nicht verfügbar.

"Die zusätzlichen Beitragseinnahmen sollen direkt an den
Ausgleichfonds in Wien gehen, was für unsere Versicherten in OÖ gar
nichts bringt", stellt Alois Stöger unmissverständlich klar. Die
Zahlungen an den Ausgleichsfonds belasten die OÖGKK als positiv
wirtschaftende Gebietskrankenkasse schon bisher schwer: "Im Jahr
2006 haben wir Euro 25,359.996 nach Wien überwiesen: Viel Geld, um
dort dann im Ausgleichfonds auf mehr oder weniger undurchsichtigen
Wegen an strukturell schwache Kassen zu fließen, ohne deren Probleme
auch nachhaltig zu lösen, " lehnt Alois Stöger diese Form der
Dauer-Fern-Sanierung durch die OÖGKK ab.

"Wir begrüßen viele Punkte des jetzt von den Sozialpartnern
ausgehandelten Paktes, aber wir sind der Meinung, dass es auch einige
Punkte darin gibt, die nicht dazu geeignet sind, die strukturellen
Probleme einiger Kassen nachhaltig zu lösen", meint Alois Stöger zur
Zukunft der Krankenversicherungsfinanzierung.

Zu den Verwaltungskosten stellt Stöger knapp fest: "Wir waren
sparsam und wir bleiben sparsam: Wir wünschen uns jedoch auch für die
Medikamentenkosten eine Entwicklung wie bei unseren
Verwaltungskosten!" Die OÖGKK wirtschaftet mit ca. 2,26 Prozent
Verwaltungskosten österreichweit am Günstigsten. Die
Medikamentenkosten steigen hingegen österreichweit (alle
Krankenversicherungsträger) mit 5,8 Prozent, in OÖ - trotz fehlender
Chefarztpflicht - nur mit 5,4 Prozent (2005-2006).

Rückfragehinweis:

Oberösterreichische Gebietskrankenkasse OÖGKK - Forum Gesundheit
   Öffentlicharbeit und Kommunikation/ Mag.Michael Schumm
   Tel. (aus ganz Österreich): 05 - 7807 - 102 222
   Gruberstraße 77, A-4020 Linz
   mailto:[email protected] 
   www.ooegkk.at
   www.forumgesundheit.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel