- 26.06.2007, 13:04:22
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Klubobmann Steinkellner: Kinderbeistände in ganz Österreich einführen
Anliegen und Sorgen der Kinder in Obsorge- und Trennungsverfahren besser unterstützen
Linz, 27.06.2007 (OTS) - Für ein flächendeckendes Angebot des so
genannten "Kinderbeistandes" spricht sich der oberösterreichische
FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner aus.
Der Einsatz von Kinderbeiständen könnte so manchen Fall wie jenen der
Frau aus Oberösterreich vermeiden, die sich in Kürze vor dem Gericht
nach einem Trennungs- und Obsorgeverfahren gegen Vorwürfe der
"schweren Körperverletzung und Quälen von abhängigen Minderjährigen"
verantworten muss. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften seien
ebenfalls für die flächendeckende Einführung von
Kinderbeiständen.****
"Wenn es in einer Familie zu Problemen zwischen den Eltern kommt,
nach einer Trennung oder Scheidung - da leiden vor allem die Kinder
unter der Situation. Kinder brauchen da einen Beistand, der ihre
Sorgen aufnimmt, sie in dieser schwierigen Situation begleitet und
sie unterstützt. Dafür gibt es seit Jänner 2006 in Eisenstadt,
Feldkirch, Salzburg und in Wien-Floridsdorf Pilotprojekte. Bei
strittigen Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren erhalten Kinder
zwischen 6 und 18 Jahren Hilfe durch einen Beistand, der Fürsprecher
und 'Übersetzer’ für die Interessen der Kinder und Jugendlichen ist.
Diese Kinderbeistände sollte es in ganz Österreich geben", verlangt
FPÖ-Klubobmann Steinkellner.
Er verweist darauf, dass Eltern im Zuge von Scheidungen oder
Trennungen derart in ihrem "Paarkonflikt" verfangen sein können, dass
es ihnen nicht mehr möglich ist, auf die Bedürfnisse des Kindes
ausreichend Bedacht zu nehmen. Nicht selten werden Kinder damit Opfer
der Scheidungsverfahren, weil etwa im Obsorgeverfahren niemand mehr
ihre Interessen wahrnimmt.
FPÖ-Klubobmann Steinkellner hat die anderen oö. Landtagsfraktionen
eingeladen, eine gemeinsame Resolution an die Bundesregierung zu
beschließen, dass an allen Gerichtsstandorten in Österreich solche
Kinderbeistände tätig werden.
"Die bislang vorgesehene Frist für die Pilotprojekte mit Juni 2008
sollte - auch auf Grund der guten Erfahrungen, die mit den
Kinderbeiständen bereits gemacht wurden - vorgezogen und womöglich
noch in diesem Jahr Kinderbeistände gesetzlich verankert werden",
betonte FPÖ-Klubobmann Steinkellner.Schluss (Schluss)k
Rückfragehinweis:
FPÖ Oberösterreich Landtagsklub
Ing. Hannes Lackner +43 664 60072 11777
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