- 26.06.2007, 11:25:21
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Kowarik: Integrationspolitik findet in Wien nicht statt!
Virulente Probleme durch das langjährige Versagen der sozialistischen Stadtregierung!
Wien, 26-06-2007 (fpd) - Die Integrationspolitik ist eine der
wichtigsten und auch sensibelsten Bereiche der Wiener Stadtpolitik.
Und leider zeigt sich gerade in diesem Geschäftsbereich die vielfach
verfehlte Politik der regierenden Sozialdemokraten für unsere Stadt,
so heute LAbg. GR Mag. Dietbert Kowarik im Zuge der Debatte im Wiener
Gemeinderat.
Gerade im Bereich der öffentlichen Pflichtschulen ist das Versagen
der Wiener SPÖ-Integrationspolitik virulent. So sind z.B. in
Rudolfsheim-Fünfhaus Schulklassen mit über 90% nicht mutersprachlich
deutschsprachigen Kindern keine Seltenheit. Von seriösem Unterricht
ist man dort meilenweit entfernt. Die Vermittlung von Wissen ist auf
Grund der mangelnden Deutschkenntnisse der Schülerinnen und Schüler
illusorisch. Kinder, die in solche Schulen gehen müssen, In- wie
Ausländer, haben von Anfang an keine Chancen, die notwendige
Ausbildung zu erhalten, um im künftigen Berufsleben bestehen zu
können, so Kowarik.
Tatsache ist, dass das Problem schon seit Jahrzehnten bekannt ist und
von der Wiener Stadtregierung nicht oder nicht richtig erkannt wurde
und ohne greifbare Begleitmaßnahmen weiter Ausländer nach Wien geholt
werden. Damit, so Kowarik, wurde eine zwei-Klassen-Gesellschaft im
Schulbereich geschaffen. Gerade die SPÖ habe sich immer für die
Chancengleichheit im Bildungsbereich eingesetzt und durch ihre
verfehlte Ausländerpolitik nunmehr eine Situation geschaffen, wonach
nur mehr diejenigen in den Genuß ausreichender Bildung kommen, die es
sich leisten können und ihre Kinder in Privatschulen schicken, so
Kowarik.
Diese Situation betrifft nicht nur Rudolfsheim-Fünfhaus, sondern es
ist ja schon in vielen Bezirken und Grätzeln in Wien die
zwei-Klassen-Gesellschaft im Schulbereich Realität. In ganz Wien, so
Kowarik, sind im Volksschulbereich über 40% Kinder nichtdeutscher
Muttersprache vorzufinden, die öffentlichen Hauptschulen besuchen
mehr als 50% Schüler nichtdeutscher Muttersprache. Das ist die
traurige Realität sozialistischer Integrationspolitik.
Als weiteres Beispiel für die gescheiterte Ausländer- und
Integrationspolitik nannte Kowarik in diesem Zusammenhang die
Zustände in vielen Wiener Gemeindebauten. Es mehren sich die Probleme
im Zusammenleben der einheimischen Bevölkerung mit den Zuwanderern.
Die von der Stadtverwaltung ins Leben gerufenen sognannten
"Konfliktpräventionsmaßnahmen" im Gemeindebau zeigen kaum positive
Wirkung, sondern offenbaren nur die gescheiterte Wiener
Integrationspolitik!
Die bisherige und die weitere Entwicklung im Gemeindebau, nämlich die
sukzessive Öffnung für Ausländer, ist keineswegs im Interesse der
alteingesessenen Gemiendebaubewohner. Das wußte auch Bürgermeister
Dr. Michael Häupl, der jahrelang gegen die Öffnung der Gemeindebauten
für Ausländer eingetreten ist.
In manchen Grätzeln und Bezirksteilen bilden sich nicht nur Ghettos
und Parallelwelten, sondern auch effektiv Gegenwelten zur bisher
funktionierenden Gesellschaft! In diesem Zusammenhang sei nur auf die
Ereignisse rund um die Ottakringer Strasse verwiesen, wo es fast
täglich zu Gewaltexzessen und Wildwestszenen kommt, so Kowarik.
Es bleibt zu hoffen, dass auch in Wien die Utopie der
multikulturellen Gesellschaft, die in Wirklichkeit nur für die
globalisierte Wirtschaft zur Beschaffung von entwurzelten und
billigen Konsumenten und Arbeitskräften von Nutzen ist, rechtzeitig
als das erkannt wird, was sie ist: nämlich eine Gefahr für das
Zusammenleben und die bewährten Gesellschaftsstrukturen, so Kowarik
abschließend. (Schluß) jen
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
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