• 25.06.2007, 12:47:51
  • /
  • OTS0161 OTW0161

Khol: Wertsicherung der Pensionen ist unser oberstes Ziel

"Peinlichen Streit zur Pflege auf Rücken der Betroffenen beenden!"

Wien (OTS) - Anlässlich einer Pressekonferenz des Österreichischen
Seniorenrates begrüßte Dr. Andreas Khol die gesetzlichen Schritte die
im Parlament am 4. Juli erfolgen werden, insbesondere den Beschluss
des Hausbetreuungsgesetzes sowie die Verlängerung der Amnestie. Der
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, appellierte an Bund
und Länder "den peinlichen Streit um die Finanzierung von Pflege und
Betreuung zu beenden." Dieses "traurige Schauspiel auf dem Rücken der
Betroffenen", sei gerade angesichts der "sprudelnden Steuereinnahmen
von Bund und Ländern" völlig inakzeptabel. Weiterhin ablehnend steht
der Seniorenbund der Buchinger-Vermögensgrenze von 5.000 Euro bei der
zusätzlichen Förderung der 24-Stunden-Betreuung gegenüber. Diese
Vermögensgrenze werde sich, "als Schuss in den Ofen entpuppen",
zeigte sich Khol überzeugt. Man werden nun 3 oder 4 Monate abwarten,
und zu gegebener Zeit wieder gegen die inakzeptable Vermögensgrenze
von Minister Buchinger mobil machen.

Echte Wertesicherung der Pensionen nur mit Pensionistenindex

Eine der wichtigsten Forderung des Seniorenbundes ist, in völligem
Einklang mit allen im Seniorenrat vertretenen Seniorenorganisationen,
die jährliche, automatische Erhöhung der Pensionen nach dem
Preisindex für Pensionistenhaushalte. "Mit allen Mitteln", so Khol,
werde man diese fordern, da "nur mit dem Pensionistenindex die echte
Wertsicherung der Pensionen erreicht werden kann." Gerade die
Verteuerungen bei Energie, Gesundheitskosten und Lebensmitteln
treffen Pensionistenhaushalte überdurchschnittlich. "Wir werden in
den Parlamentsklubs für unsere Haltung werben", kündigte Kohl an:
"Ich bin zuversichtlich, dass wir bei den Verhandlungen mit der
Bundesregierung dann am längeren Ast sitzen werden."

Vorschlag zur Rezeptgebührenbegrenzung bis 1. Juli

Noch vor der zu erwartenden Diskussion über die Pensionsanpassung,
müsse nun aber ein konkretes Modell zur Begrenzung der Rezeptgebühren
vorgelegt werden. "Bis zum 1. Juli erwarte ich mir einen sinnvollen
Vorschlag, wie man die Rezeptgebühren auf 2 % des Einkommens
begrenzen kann", so Khol. Die Präferenz des Seniorenbundes wäre
jedenfalls ganz klar ein System, welches über die e-Card
funktioniere. Bezüglich der e-Card merkte Khol an, dass es ein sehr
wichtiger Schritt wäre, diese mit einem Foto auszustatten, denn damit
"hätten wir endlich einen europaweit einsetzbaren Pensionistenausweis
zur Verfügung."

Ein Umdenken forderte des Seniorenbundobmann bei der
Bildungspolitik: "Es darf keine Begleiterscheinung der Autonomie der
Universitäten sein, dass überall, außer in Graz, sämtliche Angebote
für Senioren ersatzlos gestrichen werden." Man habe diesbezüglich
bereits konstruktive Gespräche mit Bildungsminister Hahn geführt, ein
Treffen mit der Rektorenkonferenz sei bereits geplant.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-157

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SEN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel